• 06.12.2011, 16:52:20
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Nationalrat - SPÖ-Abgeordnete fordern Schutz vor gesundheitsgefährdenden Tätowierfarben und Schmuck

BZÖ-Antrag zur Kennzeichnung von Produkten mit RFID-Chips abgelehnt

Wien (OTS/SK) - Nationalratsabgeordnete Ruth Becher betonte heute,
Dienstag, im Nationalrat in der Debatte um Konsumentenschutz: "Gerade
Jugendliche werden immer mehr zu Opfern eines bedenklichen
Körperkults". Der Trend zu Tätowierungen sei ungebrochen. "Diese
bergen jedoch eine ganze Reihe ernstzunehmender Gesundheitsrisiken",
sagte Becher. Auf Initiative der SPÖ gibt es daher eine Entschließung
gegen gesundheitsgefährdende Stoffe in Tätowierfarben und
Tätowiermitteln, damit jene, die unter anderem auch karzinogene
Inhaltsstoffe beinhalten, die direkt ins Blut gehen, zurückgedrängt
werden.****

Ebenfalls auf Initiative der SPÖ gibt es einen Antrag der
Regierungsfraktionen für Maßnahmen auf nationaler und EU-Ebene für
Schwermetallgrenzen - insbesondere Bleigrenzwerte. "Billiger
Modeschmuck begegnet uns allerorts", sagte Nationalratsabgeordneter
Erwin Kaipel. Vor allem Kinder und Jugendliche seien Konsumenten
solcher Produkte. "Internationale Studien haben aber nachgewiesen,
dass diese häufig schwermetallverseucht sind", erklärte Kaipel. In
Gegensatz zu Spielwaren gibt es für Modeschmuck keine
Schwermetallgrenzen. Das stelle vor allem für Kinder ein großes
Gesundheitsrisiko dar, so Kaipel.

Der BZÖ-Antrag zur Kennzeichnung von Produkten mit RFID-Chips wurde
mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen mit dem Hinweis abgelehnt,
dass eine Kennzeichnung von Produkten mit RFID-Chips (Radio-Frequency
Identification) den Konsumenten keine Vorteile bringt, im Gegensatz
etwa zur automatischen Deaktivierung bzw. Löschung an der Kassa bei
der Bezahlung. Nationalratsabgeordneter Hermann Lipitsch plädierte,
einen entsprechenden Antrag noch einmal einzubringen. "Wir werden
sicher einen gemeinsamen Weg und eine Lösung im Interesse der
Konsumenten finden", so Lipitsch. (Schluss) sc/pep

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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