• 06.12.2011, 09:45:36
  • /
  • OTS0067 OTW0067

GLOBAL 2000: Gesündere Schulbuffets - von vielen Seiten gefordert

Nicht nur Politiker und Eltern, auch Schüler selbst wollen besseres Essen in den Schulen

Wien (OTS) - Nicht nur aus den Reihen von GLOBAL 2000, auch aus
der Politik wird derzeit der Ruf nach gesünderen Schulbuffets laut.
Die steirische Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder will Fastfood und
süße Limonaden auf den dortigen Buffets verbieten lassen.
Unterstützung kommt da auch von ihrer Wiener Kollegin,
Gesundheitsstadträtin Sonja Wessely, auch sie würde sich über ein
solches Verbot freuen - ebenso wie eine große Zahl an Eltern, Ärzten,
Sportstudenten und Schülern, die sich in den vergangenen Tagen bei
der Landesrätin gemeldet haben. "Das bedeutet starken Rückenwind für
unser Schülerbegehren, das BIO-Schulbuffets fordert und derzeit im
Nationalrat behandelt wird", erklärt Sven Hergovich, Campaigner bei
GLOBAL 2000: "Wir zeigen, dass der Wunsch nach besserer Ernährung in
der Schule nicht nur von den Eltern oder der Politik kommt, sondern
auch von den Schülern selbst. Allerdings gehen wir einen Schritt
weiter als die Landesrätinnen: Wir fordern ein durchgängiges Angebot
von Bio-Produkten." Nur Bio-Produkte sind garantiert pestizidfrei und
damit die besten Lebensmittel für Kinder und Jugendliche, die
besonders sensibel auf chemisch-synthetische Pestizide reagieren
können.

Gesundheitsminister Alois Stöger betont jedoch immer wieder, dass ein
solches Verbot aus Gründen der Schulautonomie nicht möglich sei.
Entgegen dieser Aussagen kann die Politik jedoch sehr wohl etwas an
der derzeitigen Situation ändern. So schreibt auch derzeit schon das
Rundschreiben 53/1997 des Ministeriums für Unterricht, Kunst und
Kultur den BuffetbetreiberInnen vor, wie ein Schulbuffet auszusehen
hat. "Dieses dahingehend zu ändern, dass nur mehr gesunde
Bio-Produkte verkauft werden dürfen, wie von uns seit über einem Jahr
gefordert, würde einen wichtigen Schritt in Richtung gesunde
Schulbuffets bedeuten.", erklärt Hergovich: "Wir appellieren daher an
die beiden zuständigen MinisterInnen Stöger und Schmied, Änderungen
in dieser Richtlinie zu erwirken."

Rückfragehinweis:
GLOBAL 2000
Nunu Kaller
Tel.: +43 699 1 42000 20
mailto:[email protected]
www.global2000.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GLL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel