- 06.12.2011, 09:42:55
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ARBÖ: Richtiges Verhalten bei Unfall
Der ARBÖ informiert gemeinsam mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ) in einem kurzen Video über die wichtigsten ersten Schritte nach einem Unfall
Wien (OTS) - Courage ist gefragt, wenn man zu einer Unfallstelle
kommt und im Autowrack eine bewusstlose Person vorfindet. Schritt für
Schritt zeigt das neue ARBÖ-/ASBÖ-Video das richtige Verhalten. "Um
einen Folgeunfall zu vermeiden, steht der Selbstschutz zunächst an
erster Stelle: Eigenes Fahrzeug verkehrssicher abstellen und
absichern, Warnweste anziehen", fasst Sieglinde Rernböck vom ARBÖ
zusammen. "Danach Pannendreieck aufstellen, im Ortsgebiet rund 50m
hinter der Unfallstelle, außerhalb des Ortsgebietes rund 150m und auf
der Autobahn rund 250m. In jedem Fall in einem ausreichenden Abstand
zum Unfallort."
Nachdem sich der Ersthelfer der Unfallstelle genähert hat, überprüft
er durch lautes Zusprechen und Anfassen den Bewusstseinszustand des
Patienten. "Zeigt der Patient keine Reaktion, sollte der Ersthelfer
laut um Hilfe rufen und jemanden beauftragen, den Notruf abzusetzen.
Anschließend sollte er das Unfallopfer mit dem Rautek-Griff aus der
Gefahrensituation befreien", erklärt Jürgen Grassl,
Bundesschulungsleiter des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Danach
wird die Atmung überprüft, der Kopf des Patienten nach hinten
übergestreckt und auch auf die Bewegungen des Brustkorbs geachtet.
Atmet der Patient, wird dieser in die stabile Seitenlage gebracht, um
ein Ersticken an Erbrochenem oder der Zunge zu verhindern.
"Nach den lebensrettenden Maßnahmen soll der Ersthelfer - falls noch
nicht passiert - die Rettung unter 144 alarmieren. Dort werden auch
konkrete Anweisungen gegeben, bis die Sanitäter eintreffen",
informiert Rernböck vom ARBÖ. Da es noch immer zu viele Menschen
gibt, die Angst haben, Erste Hilfe zu leisten, appellieren ARBÖ und
ASBÖ: "Das Einzige, was man bei der Ersten Hilfe falsch machen kann,
ist nichts zu tun. Und im Extremfall: Die Rettung rufen und die
Unfallstelle durchgeben, ist das mindeste, das JEDER tun sollte."
AVISO an die Redaktionen: Abrufbar ist das Video über die
ARBÖ-Homepage: www.arboe.at/arboetv
Rückfragehinweis:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Karola Foltyn-Binder
Tel.: 01-89 145-221
karola.foltyn-binder@samariterbund.net
ARBÖ Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (++43-1) 891 21-298
mailto:presse@arboe.at
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