FP-Gudenus: Schluss mit der rot-grünen Vertuschung!

Missbrauchssystem im roten Wiens muss schonungslos offengelegt werden

Wien (OTS/fpd) - Schwerste körperliche und sexuelle Gewalttaten waren nicht nur im Heim am Wilhelminenberg Alltag. Einer der Haupttäter sowohl im Heim Hohe Warte als auch im Heim Wilhelminenberg war Manfred Jochum - ein wesentlicher Teil des roten Netzwerks. Jochum war führendes Mitglied im Bund Sozialistischer Akademiker, ein beherzter Freimaurer, der von seinen Genossen im Jahr 1998 zum ORF-Hörfunkintendant gemacht wurde. Der Sadist wurde auch mehrfach ausgezeichnet. "Ein Mann, der in jedem zivilisierten Rechtsstaat im Gefängnis gelandet wäre", erklärt Wiens FP-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus, "die Sozialisten haben in diesem Fall den Täter nicht nur gedeckt, sondern sogar gezielt gefördert."

Manfred Jochum hat sich stets durch besondere Grausamkeit hervorgetan. Als etwa ein Mädchen aus dem Horror-Heim Wilhelminenberg fliehen wollte, hielten Erzieher das wehrlose Kind fest und Jochum führte ihm einen Tannenzapfen in den Unterleib ein. Schwer verletzt wurde das Mädchen weggebracht. Und kam nie mehr ins Heim zurück.

Gudenus: "Nein, das waren keine Einzelfälle. Das war ein System - ein System des roten Wiens. Und die Stadt Wien hat bisher nichts unternommen, die Täter auszuforschen. Sie laufen teilweise seit 40 Jahren frei herum oder sind bereits verstorben. Das ist ein Skandal!"

Gudenus bringt Beispiele für die Vertuschung der Gräueltaten:

1) Bereits seit dem Jahr 1974 hat Psychologin und Ex-SPÖ-Politikerin Irmtraut Karlsson einen Bericht vorgelegt, in dem sie 14 von 34 untersuchten städtischen Kinderheimen als Kindergefängnisse bezeichnete. Zwei Jahre nach Erstellung wurde der Bericht massiv zensuriert veröffentlicht. Kein einziger der Verantwortlichen wurde zur Rechenschaft gezogen.
2) Bürgermeister Michael Häupl wurde im Jahr 2000 informiert, dass im August Aichhorn-Haus Kinder zu Kinderarbeit und sexuellen Diensten herangezogen wurden. Zudem mussten sie als Dogenkuriere fungieren. Häupl erklärte sich als unzuständig und verwies an den Stadtschulrat. Sls SPÖ-Stadtschulratspräsident Kurt Scholz Druck auf das Jugendamt ausübte, die Fälle aufzuklären, wurde er 2001 nicht wiederbestellt. 3) Aber nicht nur Scholz, auch die Opfer sollten mundtot gemacht werden. Seit dem Jahr 2010 zahlt die Stadt Wien über den Weißen Ring sogenannte Entschädigungen aus. Gudenus: "In Wahrheit ist das Schweigegeld. Geld ist keine ausreichende Entschädigung für das erlittene Leid von Kindern. Die Täter zu finden und zu bestrafen ist für die psychische Verarbeitung von Traumata viel wichtiger."
4) Und jetzt SPÖ-Stadtrat Christian Oxonitsch: Ihm wurde der Horror im Heim am Wilhelminenberg im Juli gemeldet. Aber wie Häupl war auch Oxonitsch nicht zuständig. Er wälzte die Sache an die Staatsanwaltschaft ab. Politische Konsequenzen: Null! Erst Medienberichte zwangen ihn drei Monate später, zumindest scheinbar aktiv zu werden. "Und was macht man, wenn man nichts tun will?", fragt Gudenus und antwortet gleich: "Man setzt eine Kommission ein!" Als Vorsitzende dafür wählte Oxonitsch ausgerechnet Dr. Barbara Helige - die ehemalige Präsidentin der Richtervereinigung, die auch als rote Justizministerin im Gespräch war. Sie hat bereits angekündigt, nicht das rote Missbrauchssystem untersuchen zu wollen, sondern allein die nun bekannt gewordenen Gräueltaten im Heim am Wilhelminenberg. Gewalt- und Sexexzesse in den anderen Kinderheimen des roten Wiens will sie ignorieren. Der FP-Klubobmann: "Da soll ein Teil des Roten Wiens das Terror-Regime in den Heimen des Roten Wiens prüfen! Außerdem ist Helige eine Protagonistin des Rechtskomitees Lambda, das massive Verbindungen in die Pädophilen-Szene hat. Das ist das Umfeld, in dem sich Helige bewegt. Die Einsetzung Heliges ist eine Verhöhnung der Opfer. Man kann sich ausrechnen, dass bei ihren Untersuchungen nichts herauskommen wird - und das will die Stadt ja auch gar nicht."

Das hat das rote Wien auch im vergangenen Gemeinderat ganz offen gezeigt. Die FPÖ hat einen Antrag gestellt, dass die Vernichtung von Personalakten, die für die Aufklärung des Misshandlungs- und Missbrauchsskandal notwendig sind, sofort einzustellen ist. Rot-Grün hat das niedergestimmt. Rot-Grün will diese Akten weiter vernichten.

Gudenus gibt freilich nicht auf: "Nachdem die Helige-Kommission für uns nicht vertrauenswürdig ist, haben wir nicht nur für 15. Dezember einen Sonder-Landtag einberufen, wir fordern auch eine gemeinderätliche Untersuchungskommission unter einem wirklich unabhängigen Vorsitz. Wir wollen die Klärung der politischen Verantwortung der Entscheidungsträger! Wir wollen klären, warum weder die politisch und verwaltungsmäßig Verantwortlichen noch die Heimleitung, trotz zahlreicher Hinweise und Beweise diese Missstände nicht aufgedeckt und abgestellt haben! Wir wollen klären, warum Heimleitung, Schuldirektor, Heimaufsicht & Co. aktiv bei der Vertuschung dieser Verbrechen an Kindern und Jugendlichen mitgewirkt haben und auf welche Weise das geschehen ist! Und natürlich auch, warum die Kontrolle trotz offenkundigen Missbrauchs gegenüber Jugendlichen und Kindern gänzlich versagt hat!"

Um diese gemeinderätliche Untersuchungskommission zu erzwingen, brauchen die Freiheitlichen neben ihren Mandataren und dem parteifreien Gemeinderat Wolfgang Aigner noch zwei Unterschriften. Gudenus: "Ich appelliere dringend an die ÖVP, unseren Antrag zu unterstützen und damit der rot-grünen Vertuschung ein Ende zu setzen." (Schluss)

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