Steibl: Beruf der Zahnärztlichen Assistenz wird gesetzlich geregelt

ÖVP-Familiensprecherin erfreut über heutigen Beschluss im Gesundheitsausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Tätigkeit und Ausbildung von zahnärztlichen Ordinationshilfen sind in Österreich bisher nicht gesetzlich geregelt. Mit der nunmehr geplanten Schaffung von Regelungen über Beruf und Ausbildung wird die Zahnärztliche Assistenz erstmals als Gesundheitsberuf anerkannt, zeigte sich heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. und Mitglied im Gesundheitsausschuss Ridi Steibl zufrieden, dass eine langjährige Forderung von ihr erfüllt wird. Das Zahnärztliche Assistenz-Gesetz ist heute im Ausschuss für Gesundheit beschlossen worden.

"Mit dem Gesetz wird ein Meilenstein bei den Gesundheitsberufen gesetzt." Handelte es sich bisher vor allem um Hilfskräfte, die in zahnärztlichen Ordinationen eingesetzt werden - und hier dabei meistens Frauen -, so sollen nun Personen, die diesem Beruf nachgehen, unter Aufsicht von Zahnärztinnen und -ärzten bzw. Dentistinnen oder Dentisten oder von Fachärzten für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie ausgebildet werden und arbeiten dürfen.
Das Berufsbild der Zahnärztlichen Assistenz umfasst laut vorliegendem Entwurf Assistenzleistungen bei zahnärztlichen Eingriffen einschließlich der Organisation der zahnärztlichen Ordination. Eine freiberufliche Ausübung ist nicht vorgesehen, die Absolvierung einer dreijährigen dualen Ausbildung notwendige Voraussetzung.

Absolventinnen und Absolventen des neu geschaffenen Lehrberufs Zahnärztliche Fachassistenz sollen also auch direkt am Patienten tätig werden dürfen. "Damit wird die Attraktivität einer solchen Beschäftigung und auch die Verweildauer im Beruf erhöht", so Steibl abschließend.
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