Haus der Barmherzigkeit erhält als erste Pflegeeinrichtung TÜV-Zertifikat für Brandschutz-Managementsystem

RiskExperts-Berater stellen Wiener Pflegekrankenhaus sehr positives Zeugnis aus: "Vorzeigebetrieb bei Brandschutz"

Wien (OTS) - Gestern, Mittwoch, erhielt das gemeinnützige Haus der Barmherzigkeit als erster Gesundheitsbetrieb in Österreich das TÜV-Zertifikat für sein Brandschutz-Managementsystem verliehen. Das von RiskExperts und dem Brandschutzexperten NORIS entwickelte Audit bewährt sich seit Mitte dieses Jahres in Tourismusbetrieben. RiskExperts Berater DI Johannes Vogl erklärte zum Audit-Prozess: "Wir haben es beim Haus der Barmherzigkeit in der Seeböckgasse mit einem absoluten Vorzeigebetrieb zu tun. Auch wenn die Standards in Österreich hoch sind - ein solches Ausmaß an Risikobewusstsein findet man selten."

Ing. Gerald Stohlmann, MBA, der technische Direktor des Haus der Barmherzigkeit, erklärt die Einstellung der Pflegeeinrichtung zum Brandschutz: "Unser Motto lautet: Lebensqualität ist Betreuungs- plus Wohnqualität. Dazu gehört selbstverständlich auch Sicherheit für BewohnerInnen und MitarbeiterInnen. Das gesamte Personal und im Haus anwesenden Dienstleister werden daher regelmäßig im Brandschutz unterwiesen und geschult. Wir arbeiten auch eng mit der Berufsfeuerwehr Wien zusammen und halten regelmäßig gemeinsam Brandschutzübungen ab."

Das Haus der Barmherzigkeit ist ein geriatrisches Pflegekrankenhaus zur individuellen Pflege und medizinischen Betreuung ca. 350 chronisch kranker und meist hoch betagter Menschen. Neben der Pflege- und medizinischen Ausstattung gibt es auch einen Küchen- und Cateringbetrieb mit angeschlossenem offenem Café und Restaurant sowie Friseur, Fußpflege und einen Betriebskindergarten im Haus. Die starke Qualitätsorientierung zeigt sich auch in anderen Bereichen: Seit 2006 ist das geriatrische Pflegekrankenhaus Seeböckgasse als erste derartige Einrichtung in Wien nach ISO 9001:2000 zertifiziert.

Brand - das unterschätzte Risiko

Brandschutz-Experte Vogl erläutert die wichtigsten Risiken von Bränden, die meist unterschätzt werden: "Von den gesundheitlichen und materiellen Schäden abgesehen kommt zur Unterbrechung und Beeinträchtigung der Arbeitsprozesse und zu Image-Schäden. Bis der Normalbetrieb läuft, muss man mit zeitlichen Verzögerungen und finanziellen Einbußen rechnen." Die Vorteile einer Zertifizierung des Brandschutz-Managementsystems für den Kunden sind vielfältig:
Unternehmen profitieren von organisatorischen, technischen und baulichen Maßnahmen zur Optimierung des Brandschutzes, über eine verbesserte Darstellung der Risikosituation für Gespräche mit Versicherungen bis hin zum Schutz in Haftpflichtfragen.

Ablauf der Zertifizierung: Einfach und umfassend

Am Beginn der Zertifizierung überprüfen die Sachverständigen im Rahmen eines sogenannten Audits den organisatorischen, technischen und baulichen Brandschutz eines Betriebes. Auf dessen Basis erstellt das Experten-Team einen umfassenden Bewertungskatalog. Die Zertifizierung hat eine Gültigkeit von drei Jahren und kann nach einem erneuten Audit weiter verlängert werden.

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