FPÖ-Obermayr: Hahn fördert veraltete Atomenergie an Österreichs Grenzen

Haushaltsplan 2012: EU hat nichts aus Fukushima gelernt

Wien (OTS) - "Im EU-Haushaltsjahr 2012 wird die Atomenergie mit
sage und schreibe 1,3 Mrd. Euro, also 80% der EU-Mittel für Energie, gefördert! Als ob das nicht genug wäre, finanziert Kommissar Hahn zusätzlich alte tschechische Atomkraftwerke mit 2,45 Mrd. Euro aus dem Programm SUSEN (Sustainable Energy). Alternative Energiegewinnung wird hingegen mehr als stiefmütterlich behandelt", zeigt sich der freiheitliche EU Abgeordnete Mag. Franz Obermayr entsetzt.

"Diesen Mittelverwendungen kann ich keinesfalls zustimmen, weil es einfach falsch ist, in alte und gefährliche Atommeiler zu investieren und andere Technologien wie Wind und Wasser mit nur knappen 355 Mio. Euro zu fördern. Dieser Ansatz zeigt woher der Wind weht: Nämlich von den mächtigen Atomlobbies", so Obermayr weiter.

Auch der mit rund 50 Mio. Euro geförderte Kernfusionversuchsreaktor ITER sollte in diesen Krisenzeiten nicht in dem Ausmaß gefördert werden. Damit würde man anderen wesentlich wichtigeren Forschungsprojekten mit nachhaltigen Zukunftsperspektiven und wertvollen Arbeitsplätzen die Mittel abgraben. "Seit 2008 fordert die Internationalen Energiebehörde (IEA), dass die EU-Energieförderungen besser zu verteilen sind. Es ist traurig und beschämend, dass die EU nichts aus Tschernobyl und Fukushima gelernt hat und der französisch dominierten Atomlobby nachgibt, die den lukrativen Geschäften im Osten der EU entgegenfiebert", so Obermayr abschließend.

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