VÖAFV-Präsident Kräuter: Grünes Licht für Naturversuch Bad Deutsch-Altenburg

Wien (OTS/SK) - Das von vielen NGO's und Experten unterstützte "Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg" als Basis für das so genannte "Flussbauliche Gesamtprojekt" der via donau steht endlich vor der Umsetzung: Die Niederösterreichische Landesregierung durch Umweltlandesrat Pernkopf legte heute, Donnerstag, mit positivem Bescheid im letzten Moment den Grundstein für die Wiederaufnahme des zuvor gestoppten Projektes. Günther Kräuter, Präsident des Arbeiter-Fischereiverbands (VÖAFV), appelliert an die Kritiker, endlich den Widerstand aufzugeben und gemeinsam konstruktiv und sachlich dieses für den Fortbestand des Nationalparks so wichtige Projekt zu begleiten.
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Das Naturversuchsprojekt erprobt wissenschaftlich die Vermeidung der sonst unaufhaltbaren Eintiefung der Donau. Profitieren wird dadurch neben der Schifffahrt vor allem der aufgrund der Flusseintiefung bedrohte Nationalpark Donau-Auen. Das für seine Aulandschaft bekannte riesige Schutzgebiet wird somit in weiterer Folge vor der Austrocknung und dem Verlust vieler Tier- und Pflanzenarten bewahrt, informiert Kräuter.

Die umfangreichen Forschungsprogramme können nun an der rund drei Kilometer langen Versuchsstrecke bei Deutsch-Altenburg umgesetzt werden, und sind Voraussetzung für das "Flussbauliche Gesamtprojekt", das für den gesamten Verlauf der Donau östlich von Wien, die in diesem Bereich auch zum Nationalpark gehört, geplant ist. Damit sollen nicht nur die Grundwasserstände gestützt, sondern auch verlandete Donau-Altarme wieder an das bestehende Flussnetz angebunden werden.

Die streng geprüfte Genehmigung des Landes Niederösterreich wurde mit einer sogenannten "umfassenden Rückbauverpflichtung" untermauert, damit der Umweltzustand in dem betreffenden Bereich verbessert, und jedenfalls erhalten bleibt, erklärt der VÖAFV-Präsident.

Unterstützung erhält die via donau auf jeden Fall nicht nur vom Arbeiter-Fischereiverband (VÖAFV), den namhaften Fischereiverbänden Wiens und Niederösterreichs und der Nationalparkverwaltung, sondern nun auch vom WWF.
Ein transparentes Beteiligungsmodell wird von Projektbetreiberin via donau eingerichtet, um NGO's und Experten die Möglichkeit zu geben, sich über den neuesten Projektstand zu informieren und einzubringen. (Schluss) ah/up/mp

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