Arbeiten am Hochschulplan schreiten zügig voran

Konstruktives Arbeits- und Koordinationsgespräch zwischen Vertretern des Ministeriums, der Universitätenkonferenz, der Senate und der Fachhochschulkonferenz

Wien (OTS) - Die Arbeiten am Österreichischen Hochschulplan schreiten zügig und planmäßig voran. Gestern Nachmittag lud Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle erneut Vertreter/innen der Universitätenkonferenz, der Unisenate, der Fachhochschulkonferenz sowie des Ministeriums zu einem Arbeits-und Koordinationsgespräch ins Wissenschaftsministerium. Die eingerichtete Arbeitsgruppe ist eine Art "Vorläufer" zur geplanten Hochschulkonferenz, die primär eine beratende und koordinierende Funktion haben soll. Gestern wurde hierbei über die Eckpunkte einer Implementierung der Hochschulkonferenz gesprochen, vor allem aber wurde über die inhaltliche Ausrichtung vorliegender Textvorschläge zum Hochschulplan diskutiert.

"Der Hochschulplan kann nur gemeinsam gelingen", ist Töchterle überzeugt. "Wir brauchen eine stimmige Gesamtstrategie und entsprechende Maßnahmen, um die vorhandenen Ressourcen in Forschung und Lehre noch besser und effizienter nutzen zu können." Nach Abstimmung mit den unmittelbaren Hochschulpartnern erfolgen wie geplant Gespräche mit dem Koalitionspartner. Wichtig ist dem Minister im Weiteren auch die Einbindung der Studierenden, es gab und gibt diesbezüglich Gespräche mit der Österreichischen HochschülerInnenschaft.

Der Sprecher der Senatsvorsitzenden Helmut Fuchs begrüßte die Arbeiten und bezeichnete die Qualitätssicherung durch eine kapazitätsorientierte Finanzierung als das wichtigste Ziel des Hochschulplans. "Die Finanzierungsfrage muss für alle Bereiche des Hochschulsektors gelöst werden. Jeder Studienplatz, den die Universitäten zur Verfügung stellen sollen, muss nach internationalen Maßstäben ausfinanziert sein."

Die Universitätenkonferenz (uniko) hat, so Generalsekretär Heribert Wulz, großes Interesse an einer einvernehmlichen Entwicklung des Hochschulplans. "Wir haben gestern eine Reihe von Kritikpunkten und Änderungsvorschlägen eingebracht und erwarten uns eine Berücksichtigung dieser Positionen", betonte Wulz.

Dr. Helmut Holzinger, Präsident der Fachhochschulkonferenz (FHK), begrüßt die inhaltliche Abstimmung zwischen den Akteuren des Hochschulsektors und ist davon überzeugt, "dass durch den Hochschulplan die Rolle der Bildung und Wissenschaft für die Wirtschaft und Gesellschaft noch besser verankert sein wird".

Der Hochschulplan ist ein zentrales Projekt von Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle. Wichtige Basis ist der im August präsentierte Expertenbericht. Derzeit wird in den vier Teilprojekten (Koordinierungsmaßnahmen, Bauleitplan, Forschungsinfrastrukturplan/Internationales, Studienplatzfinanzierung) intensiv gearbeitet. Bis Jahresende sollen die Eckpunkte des Hochschulplans vorliegen, dann folgt eine fortlaufende Entwicklung und Umsetzung.

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