WKÖ-Hochhauser: Wirtschaft sagt lautes Ja zu Reformvorschlägen des Rechnungshofs

Wirtschaftskammer-Generalsekretärin sieht wichtigen Beitrag, um Schuldenbremse mit Leben zu erfüllen - Politik soll Vorschläge aufgreifen und umsetzen

Wien (OTS/PWK882) - "Die österreichische Wirtschaft sagt ein
lautes Ja zu den heute vorgelegten Reformvorschlägen des Rechnungshofes: Das ist ein richtiger und wichtiger Beitrag um die geplante Schuldenbremse mit konkretem Leben zu erfüllen", begrüßt die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser, die von Rechnungshofpräsident Josef Moser heute, Donnerstag, präsentierten 599 Vorschläge für eine schlankere und effizientere Verwaltung.

Im Positionspapier des Rechnungshofes werden "viele jener Themen angesprochen, die den Unternehmerinnen und Unternehmern seit langem unter den Nägeln brennen", betont Hochhauser und erinnert daran, dass die Wirtschaftskammer erst im Herbst eine Initiative gestartet und ihrerseits detaillierte Vorschläge für Reformmaßnahmen in der Verwaltung vorgelegt hatte. Neben konkreten Deregulierungsvorschlägen wurden dabei unter anderem Reformen im Schul- und Gesundheitswesen gefordert. Die Wirtschaftskammer sehe sich durch den Vorstoß des Rechnungshofs in ihrem Drängen nach einer umfassenden Staats- und Verwaltungsreform bestätigt. "Die Wirtschaft und der Rechnungshof ziehen hier in vielen Punkten an einem Strang", so Hochhauser.

Die im Papier des Rechnungshofes angesprochenen allgemeinen Themen der Deregulierung, der Rechtsbereinigung und der Modernisierung seien unabdingbare Voraussetzungen für eine effizientere und bürgernahe Verwaltung.

Jetzt sei es "allerhöchste Zeit", von der Sachebene in die Umsetzung zu kommen. "Die Politik ist dringend aufgefordert, diese Vorschläge aufzugreifen und umzusetzen. Jede weitere Verzögerung bei den längst überfälligen Strukturreformen kostet enorm viel Geld, wie der steigende Zinsendienst für die Bedienung der Staatsschulden zeigt", appellierte Hochhauser abschließend. "Die Wirtschaft wird hier sicherlich nicht locker lassen." (SR)

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