VSStÖ Linz: Wohnen muss leistbar bleiben!

Sozialer Wohnbau auf der Johannes-Kepler-Universität zu Grabe getragen

Linz (OTS) - Bei einer Aktion am Gelände der Johannes-Kepler-Universität Linz zeigte der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) Linz seine Ablehnung der - von FPÖ-Landesrat Haimbuchner - geplanten Kürzungen der Wohnbeihilfe und trug den sozialen Wohnbau zu Grabe. Nach einer inszenierten Prozession mit Sarg durch die Johannes-Kepler-Universität wurde der soziale Wohnbau am Bibliotheks-Platz symbolisch beigesetzt.

"Die geplanten Kürzungen und Einschnitte bei der Wohnbeihilfe haben gerade für sozial Schwache verheerende Auswirkungen. Ginge es nach Haimbuchners Belastungspaket, würden Studierenden-WGs keine Wohnbeihilfe mehr bekommen, da Haushalte, die nur von Studien- und Familienbeihilfe leben, in Zukunft keinen Anspruch hätten. Damit wird Wohnen für Studierende unleistbar. Die dadurch notwendige Erwerbsarbeit führt zu Studienverzögerungen und Beihilfenverlust.", gibt Mario Dujakovic, Vorsitzender des VSStÖ Linz, zu bedenken.

"Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.", so Dujakovic Richtung LAbg. Mahr, "Die Verringerung der geförderten Wohnfläche für die erste Person von 50m2 auf 45m2, beziehungsweise von 20m2 auf 15m2 für jede weitere Person, trifft laut Zahlen des Land OÖ 19.256 Haushalte. Wenn man schon einen Kahlschlag des sozialen Wohnbaus durchführt, sollte man zumindest eine Ahnung haben, was die Auswirkungen davon sind. Diese Unkenntnis zeigt die Ignoranz der FPÖ gegenüber den Bedürfnissen von sozial Schwachen sehr deutlich.", so Dujakovic weiter.

"Dieses FPÖ-Wohnbelastungspaket ist auf das Schärfste zurückzuweisen. Anstatt einen finanziellen Kahlschlag vorzubereiten, bräuchte es vielmehr ein klares Bekenntnis, den sozialen Wohnbau auszuweiten, um leistbares Wohnen zu ermöglichen. Wohnen muss leistbar bleiben!", so Dujakovic abschließend.

Der Verband Sozialistischer Student_innen Linz fordert die Rücknahme der geplanten Kürzungen der Wohnbeihilfe und eine Ausweitung des sozialen Wohnbaus.

Lizenz- und honorarfreies Foto im Anhang und auf Anfrage erhältlich.

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