Wie kann sozialer Fortschritt gemessen werden?

Sozialstaatsenquete am 2. Dezember im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger von 10 bis 14 Uhr

Wien (OTS) - Die Heterogenität der Wirtschaft und Gesellschaft braucht neue Maßzahlen, die die Lebensbedingungen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen genauer abbilden. Neue Indikatoren, die dafür besser geeignet sind als z.B. das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf werden von nationalen und internationalen Experten auf der 5. Sozialstaatsenquete in Wien vorgestellt und diskutiert. Der Vorsitzende des Verbandsvorstandes im Hauptverband, Dr. Hans Jörg Schelling, betont in diesem Zusammenhang:
"Das Wissen über die Wechselwirkungen von Ökonomie und Gesellschaft sollte über geeignete Indikatoren beschrieben werden. Daher bietet der Hauptverband mit der Sozialstaatsenquete eine Plattform, auch um internationale Entwicklungen in Österreich aufzugreifen und die richtigen Schlüsse für unser Land zu ziehen."

Fachreferenten aus dem In- und Ausland nutzen diese Plattform, um gesellschafts- und sozialpolitisch bedeutsame Themen in diesem Forum zu positionieren. Die Veranstaltung ist Teil einer Kooperation des Hauptverbandes mit dem WIFO. Dabei wollen wir den Blick nicht nur auf internationale Entwicklungen lenken, sondern auch eine Diskussion in Österreich anregen.

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger richtet gemeinsam mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) diese Konferenz morgen Freitag, den 2. Dezember dazu zum Thema "Wie kann sozialer Fortschritt gemessen werden?" aus. Namhafte Referenten wie WIFO-Leiter Prof. Karl Aiginger, der britische Regierungsberater Prof. Charles Seaford, der OECD-Statistiker Conal Smith und der Chefökonom des European Policy Centre in Brüssel, Fabian Zuleeg konnten gewonnen werden.

Der erste Teil der Enquete beschäftigt sich mit der Frage, wie Lebensbedingungen und Zufriedenheit der Bevölkerung durch politische Rahmenbedingungen verbessert werden können. Da es bereits internationale Anwendungen im Bereich der alternativen Indikatoren gibt, stehen im zweiten Teil der Enquete die Erfahrungen mit den neuen Konzepten im Mittelpunkt.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

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