FPÖ-Kickl: Steigende Arbeitslosenzahlen bestätigen Warnungen der FPÖ

Leiharbeiter und ältere Menschen besonders betroffen - Statistische vergleiche sind kein Trost für Betroffene

Wien (OTS) - "Die steigenden Arbeitslosenzahlen in Österreich bestätigen einmal mehr die Warnungen der FPÖ vor dem brandgefährlichen Mix aus einer falschen Krisenbewältigungsstrategie der Bundesregierung im allgemeinen und den Folgen von arbeitsmarktpolitischen Eigenfehlern im besonderen", sagte heute FPÖ-Sozialsprecher Kickl angesichts der jüngsten Zahlen des AMS. Besonders hart betroffen seien Leiharbeiter und ältere Personen, bei denen es dem Arbeitsminister trotz gegenteiliger Ankündigungen nicht gelinge, den Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt effizient zu gestalten. Wie der Minister angesichts dieser Situation sein Projekt der Hebung des faktischen Pensionsantrittsalters umsetzen wolle, ohne damit in hohem Maße Altersarbeitslosigkeit als Vorphase zur Pension zu erzeugen, sei ein Rätsel. Wie so vieles in der SPÖ-Arbeitsmarktpolitik sei das von Hundstorfer so gepriesene "Fit to work" mehr Schein als Sein.

In diese Kategorie des Tarnens und Täuschens gehöre auch die gebetsmühlenartige Selbstbeweihräucherung der Regierung auf Basis ihrer Statistik. "Hundstorfer und Co. wissen ganz genau, dass sich ein großer Teil der statistischen Leistungsbilanz in Sachen Arbeitslosigkeit der hohen Zahl an Frühpensionisten in Österreich und dem Kurs- und Schulungssystem des AMS verdankt, das nach Analyse des Rechnungshofs über weite Teil seiner Tätigkeit nur dazu dient, Arbeitslose aus der Statistik fern zu halten", führte Kickl aus. Es werde also die Wirklichkeit geschönt statt sie sachlich darzustellen und zudem darauf vergessen, dass kein Betroffener in Österreich einen Nutzen oder Trost dadurch habe, dass es in anderen Ländern auch Arbeitslose gebe, schloss Kickl.

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