Bundesheer: Familien der KFOR-Soldaten werden umfassend informiert

Veranstaltung für die Angehörigen in der Kaserne Ried im Innkreis

Wien (OTS/BMLVS) - Die direkte und umfassende Information der Angehörigen der im Kosovo verletzten österreichischen Soldaten: das war das Ziel einer Informationsveranstaltung am 30. November in der Kaserne Ried im Innkreis.

Oberst Christian Riener, Kommandant der 4. Panzergrenadierbrigade und soeben aus dem Kosovo zurückgekehrt, konnte den Familien, Angehörigen und Freunden der Rieder Soldaten aus erster Hand über den Einsatz berichten: "Die Lage ist ernst, aber aufgrund des Einsatzes aller beteiligten Soldaten vor Ort stabil", so Riener. "Der Auftrag wurde durch die Rieder Panzergrenadiere vorbildhaft erfüllt. Die Verletzungen unserer Soldaten sind sehr bedauerlich, können aber bei einem Einsatz niemals ausgeschlossen werden. Die eingesetzten Soldaten sind Profis und sie kennen die Gefahren und Risken, die ihr Beruf mit sich bringt."

Mehr als 130 Angehörige nutzen die Gelegenheit zu einer Information aus erster Hand.
Ziel der Veranstaltung war es auch, den Familien zu erklären, dass die Soldaten gerade für einen derartigen Einsatz vorbereitet wurden und auch bestens ausgerüstet sind. Sollten sie dennoch verletzt werden, erhalten die Soldaten bereits vor Ort eine rasche Erstversorgung. Sie werden wie das aktuelle Beispiel zeigt mit der C-130 Hercules - dem fliegenden Spital - nach Hause geflogen. Die verletzten oberösterreichischen Panzergrenadiere sind bereits auf dem Weg der Besserung.

Ohne Familienbetreuung in der Heimat sind internationale Einsätze undenkbar. Je mehr Soldaten des Bundesheeres in derartige Einsatze gehen, umso wichtiger wird die Betreuung der Familien; und diese Betreuung erfolgt systematisch.
Die Betreuungsangebote und -maßnahmen betreffen nicht nur die Heeresangehörigen, sondern auch deren Familien. Dazu zählen Betreuungseinrichtungen, Veranstaltungen, Informationen und Angebote zur raschen Hilfe durch ein 24 Stunden besetztes Servicetelefon - die Familien-Service-Line - oder eine temporäre Kinderbetreuung in den Sommerferien. Sowohl Soldaten als auch deren Angehörige können bei Bedarf die Produktpalette der Betreuung in Anspruch nehmen. Die Betreuung erfolgt durch ausgebildetes Fachpersonal. Ziel der Familienbetreuung ist es, den Soldaten im Einsatz den "Rücken freizuhalten".

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