SP-Rubik: SPÖ stimmt gegen DocFrigo als zweiten Stellvertreter des Gesundheitsausschuss-Vorsitzes

Wien (OTS/SPW-K) - "Die SPÖ-Fraktion im Wiener
Gesundheitsausschuss hat sich heute mit aller Deutlichkeit gegen die Wahl von FPÖ-Gemeinderat "DocFrigo" als zweiten Stellvertreter des Gesundheitsausschuss-Vorsitzes ausgesprochen. Wir können niemanden in eine gesundheitspolitisch relevante Position wählen, der einerseits ständig seine Tätigkeiten als Arzt der MedUni Wien bzw. FPÖ-Gemeinderat vermischt und andererseits gesundheits- und frauenpolitische Positionen vertritt, die schlecht für die Wienerinnen und Wiener sind", so SPÖ-Gemeinderätin Silvia Rubik am Donnerstag nach der Ausschuss-Sitzung.

"FPÖ-Frigos Website zeigt klar, dass die FPÖ-Gesundheitspolitik sich vom Status 'inexistent' in Richtung 'Anti-Aging', 'Hormonkuren' und 'Körperkonturmodellierung' bewegt hat. Zudem kann man auf Frigos Webauftritt mit Interesse den Satz 'Altern ist umkehrbar' nachlesen und angesichts dieser Ahnungslosigkeit nur staunen", wundert sich Rubik. "Eine solche inhaltliche Position ist beschämend und kann von der SPÖ nicht unterstützt werden", unterstreicht die SP-Gemeinderätin.

Ein bleibendes Zeugnis für die Vermischung der Aufgabenbereiche DocFrigos ist seine Presseaussendung vom 17. September 2011 (OTS 0059), als Frigo nach 21 Uhr seine eigene Presseaussendung vom 8. September 2011 (OTS 0175) korrigieren musste. DocFrigo gestand ein:
"Richtig ist, dass im Gespräch mit dem Rektor Univ. Prof. Dr. Peter Frigo aufgrund der im Dienst vom 27. August 2011 erteilten Information an die Wiener Rettung, wonach keine geburtshilflichen Betten mehr frei seien, weil er den gesamtklinischen Oberarzt darüber nicht vorab informiert hat, ermahnt worden ist. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wurden weder zurückgezogen noch haben sich diese als unhaltbar erwiesen. Es wurde ihm gegenüber bloß mitgeteilt, dass die bisher vorliegende Faktenlage für über die Ermahnung hinausgehende dienstrechtliche Schritte nicht ausreichend ist. Weiters wurde er belehrt, seine Funktion als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberarzt der MedUniWien streng von seiner politischen Funktion zu trennen und es wurde auf seine Amtsverschwiegenheit hingewiesen."

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