ÖVP LR Martinz: FPK Uwe Scheuch soll Lohnverhandlungen im öffentlichen Dienst den Personalreferenten überlassen.

ÖVP bleibt bei Null-Lohnrunde, Abgeltungen im Niedrigst-Lohnbereich sollen verhandelt werden.

Klagenfurt (OTS/VP) - "Es ist völlig kontraproduktiv entgegen dem Sparkurs des Landes Kärnten und vor Beginn der Lohnverhandlungen mit der Personalvertretung eine öffentliche Diskussion über Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst zu führen",kritisiert ÖVP Obmann und Landespersonalreferent Josef Martinz das gestrige Vorpreschen zu diesem Thema von FPK Obmann Uwe Scheuch. Auch die Klarstellung von Scheuch, Löhne unter dem Einkommen von Abgeordneten (4 364 Euro) auf jeden Fall zu erhöhen, sei eine voreilige Festlegung, die mit niemandem akkordiert ist. Scheuch möge die Lohnverhandlungen jenen überlassen, die dafür zuständig sind. "Die ÖVP bleibt im Interesse der Sanierung Kärntens und im Hinblick auf die zum Teil dramatische Schuldenlage in ganz Europa bei Ihrem Kurs, den sie schon im Vorjahr signalisiert hat: Null-Lohnrunde im Öffentlichen Dienst, über teilweise Abgeltungen der Inflation im Niedrigst-Lohnbereich soll verhandelt werden",sagt Martinz. "Die FPK redet von Sparkurs und verteilt gleichzeitig das Geld der Steuerzahler, das in Wahrheit nicht zur Verfügung steht", verweist Martinz auf den aktuellen Schuldenstand Kärntens und auf die geplante Netto-Neuverschuldung von derzeit noch 163 Mio. Euro. "Sparen heißt auch Mut zum Umsetzen", appelliert Martinz an die FPK Politiker. (Schluss)

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