ÖGB-PensionistInnen: Finanzhaie und Ratingagenturen stoppen

Vermögende müssen beim Schuldenabbau mitzahlen

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Finanzhaie und die Ratingagenturen müssen gestoppt werden. Das wurde zwar bereits während der ersten Finanzkrise versprochen, aber nie umgesetzt. Und jetzt diktieren sie den sozialen Kahlschlag. Dem muss Widerstand entgegengesetzt werden", fordert der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen, Werner Thum, zum Abschluss des heutigen BundespensionistInnenausschusses.++++
"Keine Frage, wir müssen die Schulden reduzieren und das vor allem auf intelligente Art und Weise machen. So wie jetzt von den Märkten - wer immer das sein mag - diktiert, ist schlichtweg ein Holzweg. Gleichzeitig müssen, auch wenn sie tausende Ausreden dagegen erfinden, die Vermögenden und jene, die an der Krise gut verdienen, zur Kasse gebeten werden", fordert Thum.
Thum weiter: "Da im Konzert der Schuldenbremser viele private Pensionsfonds - die bis vor Kurzem den Anlegern noch den Himmel auf Erden versprochen haben - mitspielen, muss auch dort der Hobel angesetzt werden." Das staatliche Pensionssystem sei, so der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen, auch langfristig noch immer das sicherste. Thum: "Die immer mehr werdenden selbsternannten Experten sollen endlich aufhören den Menschen Sand in die Augen zu streuen."

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB-Presse
Franz Fischill
Tel.: (01) 534 44/39 266
Mobil: 0664/814 63 11
e-mail: franz.fischill@oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0002