FPÖ-Mölzer zu EZB-Präsident Draghi: EZB-Irrwege führen zur Hyperinflation

Europäische Zentralbank entwickelt sich zur Gelddruckmaschine und kann Pleitestaaten dennoch nicht retten - Teilung der Eurozone ist unvermeidbar

Wien (OTS) - Die Europäische Zentralbank entwickle sich zunehmend zu einer Gelddruckmaschine, erklärte heute der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer bei seiner Rede vor dem Plenum des Europäischen Parlaments in Brüssel gegenüber dem ebenfalls anwesenden neuen EZB-Präsidenten Mario Draghi. "Laut Verträgen ist die EZB für die Stabilität des Euro zuständig. Ihre Hauptaufgabe ist es daher, die Inflation in der Eurozone auf niedrigem Niveau zu halten, nicht aber, so wie gestern geschehen, Abermilliarden Euro auf den Markt zu werfen", kritisierte Mölzer.

Mit ihrer verfehlten Politik habe die EZB, so der freiheitliche Europaabgeordnete, nicht nur definitiv ihr Mandat überschritten, sondern darüber hinaus Milliarden Euro in den Sand gesetzt. "Trotz des Eingriffs in die Anleihemärkte, der seit Mai 2010 erfolgt und mittlerweile bereits über 200 Milliarden Euro an Staatsanleihen schwer verschuldeter Euroländer beträgt, ist es nicht gelungen, die Pleitestaaten in der Währungsunion zu retten. Ganz im Gegenteil, die Eurokrise ist inzwischen zu einem Flächenbrand geworden", betonte Mölzer.

Daher dürfe die EZB, wie der freiheitliche EU-Abgeordnete forderte, den bisherigen Irrweg keinesfalls weitergehen. "Schließlich stehen wir dank verschiedener Fehlentscheidungen an der Schwelle zur Hyperinflation. Daher gilt es nun, um jeden Preis die reale Gefahr abzuwenden, dass die wirtschaftlich erfolgreichen Staaten der Eurozone mit in den Abgrund gezogen werden, weshalb eine rasche Teilung der Eurozone unvermeidbar ist. In diesem Sinne könnten die derzeit heiß diskutierten Elitebonds den Weg zu einem kerneuropäischen Hartwährungsverbund ebnen und damit einen Ausweg aus dem Krisen-Labyrinth bieten", schloss Mölzer.

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