Wirtschaftskammer begrüßt erste Eckpunkte des Hochschulplans

Landertshammer: Vorschläge decken sich weitgehend mit jenen der WKÖ - an Zugangsregulierungen geht kein Weg vorbei

Wien (OTS/PWK881) - Mit Erleichterung und Genugtuung wurden in
der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die ersten bekannt gewordenen Eckpunkte der des lang erwarteten Österreichischen Hochschulplans zur Kenntnis genommen. "Nach den bisher oft unverbindlichen Meldungen der letzten Wochen, freue ich mich über die doch erstaunlich deutlichen Aussagen mit denen klargestellt wird, dass kein Weg an der Festlegung von Studienplatzkontingenten, der Einführung von Zugangsregulierungen sowie an einem System der studienplatzbezogenen Finanzierung der Universitäten vorbeigeht", betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der WKÖ.

Demnach soll unter anderem künftig jede Universität in ihren Leistungsvereinbarungen mit dem Wissenschaftsministerium festlegen, wie viele Studenten sie in den einzelnen Fächergruppen minimal bzw. maximal ausbilden kann. Gibt es mehr Interessenten, so soll den Universitäten die Möglichkeit von Zugangsregelungen eingeräumt werden. Die Endfassung des jetzt vorliegenden Erstentwurfs soll bis Jahresende fertig werden. Landertshammer nimmt mit einer gewissen Genugtuung zur Kenntnis, dass sich die jetzigen Vorschläge weitgehend mit jenen der Wirtschaftskammer decken, "auch wenn wir uns eine noch weitergehende Leistungsorientierung für die Bemessung finanzieller Mittel gewünscht hätten." (BS)

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Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Bildungspolitik
Dr. Michael Landertshammer
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