Baden-Württemberg: drittwichtigster Handelspartner Österreichs

WKÖ-Präsident Leitl und Ministerpräsident Kretschmer: Wirtschaftliche Beziehungen eng und freundschaftlich, aber ausbaufähig

Wien (OTS/PWK880) - Anlässlich seines Besuchs in Österreich berieten der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl Wege zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und seinem drittwichtigsten Außenhandelspartner. "Nimmt man Österreichs Ex- und Importvolumina her, so steht Baden-Württemberg global an dritter Stelle unsrer wichtigsten Handelspartner - hinter Bayern und Italien", betonte Leitl, um die Wichtigkeit dieses deutschen Bundeslandes für den österreichischen Außenhandel hervorzuheben.

Leitl: "Die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Baden-Württemberg sind traditionell eng und freundschaftlich. Baden-Württemberg ist ein beliebter Standort für österreichische Unternehmen. Die große Anzahl an hochqualifizierten Industriebetrieben, ein dichtes Netz an Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie die geographische Nähe sind Gründe für die Ansiedlung österreichischer Unternehmen ebendort." Die Österreichischen Exporte nach Baden-Württemberg machten im ersten Halbjahr 2011 vier Milliarden Euro aus, importiert wurden Waren im Wert von fünf Milliarden Euro.

Kretschmer, seit Mai 2011 amtierender Ministerpräsident in Baden-Württemberg, wies darauf hin, dass "das gegenseitige Potenzial der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, auch im Rahmen der gemeinsamen Donauraumstrategie, noch ausbaufähig ist - gerade im klein- und mittelständischem Unternehmertum, das sowohl bei uns als auch in Österreich das Rückgrat der Wirtschaft darstellt." Das Investitionsvolumen baden-württembergischer Unternehmen in Österreich beläuft sich auf acht Milliarden Euro, umgekehrt haben österreichische Firmen in Baden-Württemberg rund 2,5 Milliarden Euro investiert. Für heuer wird in Baden-Württemberg einem BIP-Wachstum von rund vier Prozent gerechnet - 2010 waren es 5,5 Prozent. Ähnlich wie in Österreich war der Export die treibende Kraft der Erholung nach den Krisenjahren 2008/09. Baden-Württemberg beheimatet viele international bekannte Unternehmen wie Daimler, Porsche, Bosch, SAP oder Zeiss. (BS)

Rückfragen & Kontakt:

AußenwirtschaftsCenter München
Dr. Michael Scherz
Telefon: +49 89 24 29 14-0
E-Mail: michael.scherz@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0001