Auer: Sex-Inserate diskriminieren Frauen und sind nicht jugendfrei

Nationalratsabgeordneter stellt parlamentarische Anfrage

Wien (OTS/SK) - Nationalratsabgeordneter Josef Auer fordert, dass
in Sex-Inseraten nicht mehr mit pornografischen Darstellungen geworben werden darf. "Pornographische Darstellungen in Sex-Inseraten diskriminieren Frauen und sind außerdem nicht jugendfrei", so Auer, der zu diesem Thema bereits parlamentarische Anfragen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie an die Innen-und Justizministerin gestellt hat. ****

Eine wesentliche Frage gelte der Darstellung der Frau in der Öffentlichkeit und inwieweit die angefragten Ministerien Handlungsbedarf bezüglich Jugendschutz sehen. "Schließlich sind die pornographischen Darstellungen in zum Teil auflagenstarken Tageszeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Kinder haben dadurch einen uneingeschränkten Zugang zu Bildern, die in allen anderen Medien einer Zensur unterliegen. Und Medien machen Meinung", sagt Auer.

In Argentinien seien Sex-Inserate mittlerweile verboten. Die Begründung der argentinischen Regierung ist für Auer plausibel:
"Sex-Anzeigen missbrauchen, diffamieren, diskriminieren, entehren, erniedrigen und bedrohen die Würde der Frauen. Darüber hinaus weiß niemand, ob diese Frauen freiwillig oder als Opfer von Menschhändlern unter Zwangsprostitution 'Dienste anbieten'", so Auer, der wirkungsvolle Kontrollmaßnahmen und eine wesentliche Verbesserung des Jugendschutzes fordert. (Schluss) pl/mp

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