FPÖ: Strache: Untersuchungsausschuss im Entführungsfall Natascha Kampusch ist unumgänglich!

Regierungsparteien müssen sich jetzt endlich bewegen!

Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der heutigen Forderung von Peter Pilz nach einem Untersuchungsausschuss zum Entführungsfall Natascha Kampusch stellte der Bundesobmann der FPÖ HC Strache fest, dass es erfreulich sei, dass die Grünen jetzt offenbar auch dieses Mittel der politischen Untersuchung anwenden wollen. Zu den Attacken von Pilz gegen ihn, Strache, werde er nicht allzu viele Worte verlieren. Dies sei die übliche Rhetorik des Peter Pilz - offenbar erwarte das die eigene Partei von ihm.

Faktum sei, dass der Opferschutz dort aufhöre, wo andere mögliche Mitopfer einen spürbaren Nachteil hätten. Daher sei die Frage nach einer Schwangerschaft, die dichte Indizienkette dahingehend sowie die dringliche Aufklärung dieses Umstandes unumgänglich. Dies habe nichts mit Spekulation zu tun - die Funde im Gefängnis der Natascha Kampusch sowie ihre dahingehende Fragestellung lassen überhaupt keinen anderen Schluss zu. Es sei zudem bemerkenswert, dass die zuständigen Stellen (Justiz, Jugendwohlfahrt etc.) in diesem Fall nicht von sich auch tätig werden. "Hier ist Gefahr in Verzug - da hat man nicht alle Zeit der Welt, um sich diesem Thema zu widmen", so Strache.

"Wenn hier die Pietät sowie der Opferschutz ins Spiel gebracht werden, so brauchen wir Freiheitliche keine Lehrstunde von anderen Parteien oder selbsternannten Gutmenschen. Diese sollen sich vielmehr die Frage gefallen lassen, warum hier dermaßen schlampig gearbeitet wurde, dass bereits 50 Prozent der ehemaligen Mitglieder der Evaluierungskommission "verhaltensauffällig" geworden sind - sprich den Märchen der Staatsanwaltschaft und den Repräsentanten angeblicher Opferschutzeinrichtungen keinen Glauben mehr schenken wollen. Weder Ludwig Adamovich noch Johann Rzezut oder Rudolf Keplinger riskieren ihren guten Namen, wenn hier nicht die ganze Sache gewaltig stinken würde. Wenn Herr Pilz wieder aufhört zu hyperventilieren, dann soll er darüber einmal nachdenken", so Strache abschließend.

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