Leitl: EU-Förderung für Innovation & Forschung ist wichtiger Teil einer europäischen Wachstumsstrategie

"Horizon 2020" mit richtigem Fokus, Qualitätssprung beim Zugang für Unternehmen nötig

Wien (OTS/PWK878) - Mit ihrem heute veröffentlichten Vorschlag "Horizon 2020" zur Innovations- und Forschungsförderung in Europa für die Jahre 2014-2020, setzt die EU-Kommission einen wichtigen Schritt für eine richtungsweisende Wachstumsstrategie in Europa", betonte heute, Mittwoch, WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Jetzt gelte es das Programm praxistauglich und für Unternehmen nutzbar zu machen, damit es seine Wirkung voll entfalten könne. Ich erwarte mir dass das vorliegende Programm für die Unternehmen leicht zugänglich und leicht abzuwickeln sein wird und in diesen Punkten im folgenden Diskussionsprozess seinen Feinschliff erhält um von wirtschaftlicher Relevanz für die Europa zu sein. Die Wirtschaft wird dazu ihr Knowhow und Ihre Erfahrungen einbringen", so Leitl.

Das rund 80 Mrd. Euro schwere 'Horizon 2020' -Programm führt über das noch bis Ende 2013 laufende 7.EU-Forschungsrahmenprogramm hinaus und berücksichtigt die Umsetzung von wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen in marktfähige Produkte. Aus Sicht der Wirtschaft sei das als "entscheidender Fortschritt" zu werten, ebenso wie das deutliche Bemühen der EU-Kommission den Zugang insbesondere für KMU zu verbessern "Hierfür ist ein echter Qualitätssprung beim Zugang für interessierte Unternehmen nötig", so Leitl. Den Plan der EU-Kommission, Innovationen auch bei der Regionalförderung stark in den Fokus zu rücken, bezeichnete der WKÖ-Präsident als "anspruchsvoll, aber machbar". In Österreich sei in diesem Zusammenhang einerseits wünschenswert, dass die Bedingungen für die Regionalförderung von politischer Seite deutlich einfacher und wirtschaftsfreundlicher gestaltet werden. Andererseits sollten die Bundesländer in der Planung der Regionalförderungen die betriebliche Innovation und die Kreativwirtschaft gezielter verankern.

"Österreich hat seine Forschungsquote in den vergangenen Jahren konsequent auf nun knapp 2,8 Prozent geschraubt. Um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes weiter zu verbessern, müssen unsere Unternehmen alle gebotenen Chancen nutzen. Heuer und im Jahr 2012 liegen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm noch rund 10 Mrd. Euro für F+E-Vorhaben zur Verfügung und können von den Betrieben mit geeigneten Projekten und unter fachlicher Unterstützung der FFG abgerufen werden", so Leitl abschließend. (us)

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