"Horizon 2020" - Karlheinz Töchterle: Am Weg zu einem europäischen Forschungsraum

Wissenschafts- und Forschungsministerium koordiniert nationalen Konsultationsprozess zum nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm

Wien (OTS) - "Jeder vierte Euro, der in Österreich in unserem Bereich für Forschungsprojekte kompetitiv eingeworben wird, kommt derzeit aus den Forschungsrahmenprogrammen der Europäischen Union. Der heimische Wissenschafts- und Forschungsstandort profitiert also enorm von der EU", betont Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Eine möglichst hohe Rückflussquote solle auch im nachfolgenden Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" - Eckpunkte werden den europäischen Forschungsministern beim Wettbewerbsrat kommende Woche präsentiert - gehalten werden. Das BMWF koordiniert den nationalen Konsultationsprozess zu "Horizon 2020", der im Dezember stattfindet, fungiert dabei als zentrale Schnittstelle zur Europäischen Kommission und kooperiert eng mit anderen Ressorts. Mit Jahresbeginn erfolgt die interministerielle Abstimmung, im Frühjahr beginnen unter dänischer Ratspräsidentschaft die Verhandlungen auf europäischer Ebene.

Mit "Horizon 2020" soll erstmals Forschung und Innovation unter einem Dach gebündelt und damit ein ganzheitlicher Ansatz europäischer Forschungs- und Innovationspolitik verfolgt werden. "Wir sind am Weg zu einem europäischen Forschungsraum", so Töchterle. Österreich bringt sich intensiv in die Arbeiten zu "Horizon 2020" ein, um gemeinsame Anliegen, Ziele und Schwerpunkte zu definieren. "Besonders auch die Universitäten haben sich im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm sehr gut positioniert und diese starke Position ist auch im "Horizon 2020" wünschenswert", betont Töchterle.

Als weiteren Schritt zur Stärkung der heimischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewährt das BMWF außeruniversitären, privatrechtlich organisierten Forschungseinrichtungen der Geistes-und Sozialwissenschaften finanzielle Unterstützung bei der erfolgreichen Teilnahme am 7. Rahmenprogramm. Mit dem neuen Förderprogramm "TOP.EU" - es ist mit 3,8 Millionen Euro dotiert und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt - werde "die erfolgreiche EU-Projektbeteiligung von Spitzeninstituten erleichtert und weiterhin der internationale Wissensaustausch im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften ermöglicht und EU Rückflüsse gesichert", ist Töchterle überzeugt.

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