Das Drama von Braunau: In NEWS sprechen nun die Eltern des Tatverdächtigen.

Seit Jahren bereits galt der Bursch als "psychisch schwer krank"

Wien (OTS) - Ivan D., ein 17-jähriger Gymnasiast aus Oberösterreich, soll am 20. November 2011 seinen besten Freund, Sebastian D., 16, mit fast zwei Dutzend Messerstichen getötet haben. Nach dem mutmaßlichen Verbrechen hat der Bursch versucht, sich selbst zu töten. Nun sagt er: "Ich kann mich an das Geschehene nicht erinnern."

Bis dato galten die Hintergründe des Dramas als ungeklärt. In seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe sprechen nun exklusiv die Eltern des Tatverdächtigen. Seit Jahren bereits sei ihr Sohn in psychologischer und psychiatrischer Betreuung gewesen; wegen depressiver Störungen. Mit 15 war sein Zustand so schlecht, dass er zwei Monate lang stationär auf der geschlossenen Abteilung der Salzburger Christian-Doppler-Klinik behandelt werden musste.

Seit vergangenem September litt Ivan D. an Blackouts. Hatte Angst davor, während dieser "Aussetzer" alleine zu sein. Abermals brachten ihn die Eltern deshalb in Psycho-Kliniken; Ärzte erachteten jedoch seine stationäre Aufnahme nicht für notwendig. Ivan D. nahm regelmäßig zahlreiche Psychopharmaka ein; darunter ein Antidepressiva, das bei Jugendlichen zu schweren Aggressionsschüben führen kann.

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