GdG-KMSfB-Meidlinger: Steirisches Attentat auf Sozialpartnerschaft nicht hinnehmen

Gewerkschaft berät Maßnahmen gegen Einfrieren der Löhne und Gehälter

Wien (OTS/GdG-KMSfB/ÖGB) - "Diese Unverschämtheit gegenüber den ArbeitnehmerInnen der Kommunen werden wir nicht einfach hinnehmen. Österreichweit sind die Bediensteten der Städte und Kommunen hundertprozentig solidarisch mit den steirischen Kolleginnen und Kollegen", erklärte der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger heute, Mittwoch, zur geplanten Nulllohnrunde für die steirischen Gemeindebediensteten.++++

"Die Vorgangsweise der steirischen Landespolitik ist ein brutales Attentat auf die Grundfesten der Sozialpartnerschaft", sagte Meidlinger. Insbesondere verwehrt sich die GdG-KMSfB entschieden gegen alle Versuche, die MitarbeiterInnen der Kommunen in der Öffentlichkeit schlecht zu reden. "Die von der steirischen Landesregierung gebrauchte Bezeichnung 'Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem geschützten Bereich' ist eine glatte Unverschämtheit", stellte Meidlinger klar.

Die MitarbeiterInnen der Öffentlichen Sektoren sind österreichweit in mehr als 200 verschiedenen Berufsgruppen und in mehr als 2.400 österreichischen Städten und Gemeinden direkt für die Bevölkerung tätig. Die Gemeindebediensteten sind hauptsächlich im Gesundheitswesen, öffentlichem Verkehr, Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Elektrizität, Gas, Wasser, Abfall etc.), als KindergartenpädagogInnen und AssisstentInnen, im Rahmen von sozialen Dienstleistungen, Bestattung und in der öffentlichen Gemeindeverwaltung (auch im Winterdienst) im Einsatz. Der Anteil von pragmatisierten BeamtInnen im kommunalen Bereich beträgt in der Steiermark gerade rund 16 Prozent.

"Wir werden die Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Tagen über die Lage informieren. Die Beratungen über gewerkschaftliche Maßnahmen gegen diese skandalöse Missachtung der ArbeitnehmerInnen und der Qualität ihrer Leistungen sind am Laufen", schloss Meidlinger.

Rückfragen & Kontakt:

GdG-KMSfB, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 313 16 - 83 615
Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0006