Kadenbach: Einsatz gegen HIV/Aids erfordert hohe politische Priorität

EU-Parlament muss erzkonservative Vorschläge in die Schranken weisen

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember macht die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach darauf aufmerksam, dass der Kampf gegen HIV/Aids eine hohe politische Priorität erfordert. "Die EU-Kommission hat sich dem Ziel angenommen, die Zahl der HIV-Neuinfektionen in allen europäischen Ländern bis 2013 zu verringern. Sie hat als wichtigste Prioritäten unter anderem einen verbesserten Zugang zu Prävention, Behandlung und Versorgung sowie die Verbesserung der Lebensqualität von HIV-Infizierten festgelegt. In einer mündlichen Anfrage im Plenum des EU-Parlaments wollen wir von der Kommission klare Antworten: Kann angesichts der bevorstehenden Halbzeitüberprüfung des Aktionsplans die Kommission mitteilen, welche Fortschritte bislang erzielt wurden?", so Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments. ****

Kadenbach macht gegenüber einzelnen erzkonservativen Vorschlägen unmissverständlich klar: "HIV/Aids-Präventionsprogramme müssen fester Bestandteil der sexuellen Gesundheitsvorsorge werden. Wir brauchen auch einen erschwinglichen Zugang zu Verhütungsmitteln." (Schluss) mis/tt

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