FPÖ NÖ: Schiefergas-Förderung bei Poysdorf darf nicht fahrlässig abgelehnt werden

Entwicklung eines vernünftigen Förderprogramms statt VP-Blockadepolitik

St. Pölten (OTS) - Nach Entdeckung von Schiefergasvorkommen in der Umgebung von Poysdorf spricht sich die FPÖ NÖ entschieden gegen ein vorzeitiges Nein zu Probebohrungen aus.

"Wenn wir die einmalige Möglichkeit haben, durch die Förderung dieser Vorkommen den gesamten Gasbedarf unserer Republik über mehr als 30 Jahre hinweg unabhängig vom Ausland zu sichern, dann dürfen wir diese nicht grundsätzlich von vorne herein ablehnen. Die Haltung von VP-Umweltminister Berlakovich ist daher höchst naiv und auch grob fahrlässig. Allem Anschein nach möchte er, dass Österreich auch weiterhin am teuren Gängelband der russischen Gasriesen hängt. Wenn Berlakovich sagt, das Schiefergas müsse im Gestein bleiben, dann wäre es für alle das Beste, wenn er gleich im Burgenland bleiben würde", so FP-Klubobmann Gottfried Waldhäusl.

Man müsse der Wissenschaft Zeit und Auftrag geben, um ein umweltverträgliches Gas-Förderprogramm zu entwickeln, worauf auch Gerhard Thonhauser von der Montanuniversität Leoben hinweist.

"Selbstverständlich darf das Trinkwasser von Poysdorf und Umgebung durch die Gasförderung nicht beeinträchtigt werden. Das Einschießen von Berlakovich, Pernkopf und der Grünen auf die herkömmliche, ökologisch höchst bedenkliche Fördermethode, ohne dabei an Alternativen zu denken, hat mit energiepolitischem Weitblick aber überhaupt nichts mehr zu tun und ist kontraproduktiv", führt der freiheitliche Klubobmann weiter aus.

Die vernünftigen Kräfte innerhalb der ÖVP müssten sich endlich durchsetzen und die schwarzen "Blockierer" Berlakovich sowie Pernkopf in die Schranken weisen.

"Was ist eigentlich mit diesen beiden "Grünblockierern" los? Diese "Chance des Jahrhunderts" unsere Bevölkerung selbst mit günstigem Gas zu versorgen wollen sie einfach ungenutzt lassen, wodurch sie sich selbst ein Armutszeugnis der Sonderklasse ausstellen. Ich hoffe, dass es in der Volkspartei noch Politiker mit Verstand gibt, die sich auch Gedanken über eine umweltverträgliche Förderung dieses Schiefergases machen", schließt KO Gottfried Waldhäusl.

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