FPK-KO Kurt Scheuch: APA-Redakteure sollten sich schämen

Klagenfurt (OTS) - Zur Diskussion rund die völlig haltlosen und frei erfundenen Anschuldigungen einiger Redakteure gegenüber FPK-LAbg. Mares Rossmann hält FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch fest:
"Wenn die Qualitätskriterien von APA-Journalisten darin bestehen, dass man völlig aus dem Zusammenhang gerissen und ohne jegliche journalistische Sorgfaltspflicht walten zu lassen ein Wort in einer Rede einer Abgeordneten bewusst falsch interpretiert, lässt dies wohl tief blicken. Wenn die APA-Redakteure darüber hinaus mit der betroffenen Abgeordneten aber nicht einmal sprechen und ihr somit auch nicht die Möglichkeit geben, die unwahren Behauptungen zu widerlegen, zeigt das wohl, wie es der eine oder andere APA-Redakteur mit der Meinungsfreiheit hält." Mit journalistischer Sorgfaltspflicht habe das Ganze aber nichts zu tun. Anstatt das eigene Tun und Handeln auch nur eine Millisekunde zu hinterfragen, decke man reflexartig journalistisch fragwürdige Methoden. Dies sei an Doppelbödigkeit wohl kaum zu überbieten. Für Scheuch stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob man in Zukunft Formulierungen wie "in kürzester Frist" oder "befriedigende Lösung" auch nicht mehr verwenden dürfe, weil auch diese Worte in besagtem Goebbels-Zitat vorkommen.

"Mares Rossmann hat in ihrer Rede nicht einmal ansatzweise beim NS-Regime angestreift und war sich darüber hinaus mit hundertprozentiger Sicherheit nicht einmal bewusst, dass das Wort "Volksempfinden" in einem Goebbels-Zitat vorkommt. Jemanden wider besseres Wissen zu beschuldigen, so wie es die APA-Redakteure versuchten, ist weit verabscheuungswürdiger als die Verwendung eines einzigen Wortes durch eine Abgeordnete", sagt Scheuch. Schließend sei auch zu bemerken, dass während der Rede von Mares Rossmann kein einziger Abgeordneter des Kärntner Landtages auch nur im Ansatz einen Konnex zwischen den Aussagen Rossmanns und dem NS-Regime erkennen konnte. Nun stelle sich die bescheidene Frage, warum die APA-Redakteure nicht gleich alle anderen Abgeordneten auch der Nähe zum NS-Regime bezichtigen", so Scheuch anschließend.
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