Staatssekretär Ostermayer: "Die Stärkung des Redaktionsgeheimnisses ist mir ein großes Anliegen"

Österreichischer Zeitschriften-Preis im Bundeskanzleramt verliehen

Wien (OTS) - "Es ist die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten, Fakten im Einklang mit ihrem Gewissen so darzustellen, dass Menschen komplexe Zusammenhänge verstehen. Objektivität und engagierte Parteinahme stehen dabei in keinem Widerspruch. Gerade auch deshalb ist mir die Stärkung des Redaktionsgeheimnisses, als eine der Säulen des Journalismus, ein großes Anliegen", sagte Medien-Staatssekretär Josef Ostermayer heute, Donnerstag, bei der Überreichung des "Österreichischen Zeitschriften-Preises 2011" im Bundeskanzleramt. Bereits zum 29. Mal vergab der Österreichische Zeitschriften- und Fachmedien-Verband diese, in der österreichischen Medienlandschaft hoch angesehene Auszeichnung.

Aufgabe der Politik sei es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die der Bedeutung der Medien für die Demokratie gerecht würden. Ostermayer nannte als Beispiele das ORF-Gesetz, Presse- und Medienförderung sowie Transparenz bei der Vergabe von Inseraten, wie sie von der Regierung beschlossen und im Parlament derzeit diskutiert werde.

Messlatte für den Zeitschriftenpreis seien nicht bloß Auflagenzahlen, sondern die Fähigkeit von Journalistinnen und Journalisten, Antworten auf Fragen ihrer Leserinnen und Leser zu geben. Engagierter Journalismus fände seinen Ausdruck in Artikeln, die einen Mehrwert hätten und die immer wieder gelesen werden könnten, betonte auch Kommerzialrat Rudolf Bohmann, Präsident des Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedien-Verbandes. Für die Preisvergabe seien, wie die Vorsitzende der unabhängigen Jury, Elisabeth Wasserbauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums für Journalistenausbildung, betonte, Verständlichkeit, zielgruppenorientierter Nutzwert sowie grafische Gestaltung entscheidend gewesen.

In diesem Sinne übergab Staatssekretär Ostermayer die heurigen Auszeichnungen an vier Preisträgerinnen und Preisträger, wobei der 1. Platz an die Journalistin Jessica Perl für ihre Reisegeschichte "Paris - Eine Frage des guten Geschmacks", erschienen im "onrail" ging, die weiteren Preise an den Journalisten Gottfried Derka für "Die Anatomie einer Katastrophe", erschienen in "Universum" sowie an Gerd Wolfgang Sievers für den kulinarischen Text "Rauchzeichen am Horizont", erschienen in der Zeitschrift "Genuss fleisch.pur".
Den Förderungspreis für JungjournalistInnen erhielt Agnes Gössinger, für ihre Artikelserie "Tierleben", die sie für das Magazin "Universum" verfasst hat.

Abschließend gratulierte Staatssekretär Josef Ostermayer den Preisträgerinnen und Preisträgern und überreichte die Preise sowie Urkunden.

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