Kameltheaterbetreiber Herbert Eder belügt die Öffentlichkeit

Österreichischer Tierschutzverein wehrt sich

Wien (OTS) - Bereits im Gerichtssaal musste Kameltheaterbetreiber Herbert Eder eine falsche Aussage gegen den deutschen Besitzer von Tigermutter Burani zurücknehmen. Nun spricht der Österreichische Tierschutzverein von weiteren Lügen, die Eder öffentlich in Richtung des Österreichischen Tierschutzvereines verbreitet.
So behauptet Eder, kein Tierschutzmitarbeiter hätte sich jemals die Tigerhaltung angeschaut, kein Tiger sei nach einer Rauferei verletzt und allen drei Tigern stünden 500 qm zur Verfügung.

Der Österreichische Tierschutzverein stellt hierzu klar, dass bereits im September ein Zooexperte sich von der gesamten Tierhaltung ein Bild gemacht hat und noch vor Ort sich über diverse Mängel (z.B. kein vorhandenes Ausweichgehege) der Tigerhaltung äußerte. Aufgrund seiner Kritik wurde er von einem Zoomitarbeiter hinausgeworfen.

Nochmals im November dokumentierte ein anderer Mitarbeiter per Videobeweis die Verhaltensstörungen (Laufstereotypien) von Tigermutter Burani, die nachweislich lang anhaltend auf NICHT 500 Quadratmeter untergebracht war und die Rauferei zweier Tiger, bei dem ein Tiger sichtbar verletzt davon humpelte.

"Die Tierhaltungsverordnung schreibt vor, dass einer getrennt lebenden Tigermutter und ihren Babys 500 Quadratmeter Bewegungsradius zur Verfügung stehen müssen. Diese Mindestanforderung könnte Eder aber nur mit einem vorhandenen Ausweichgehege erfüllen. Wie aber kann diese Mindestanforderung erfüllt sein, wenn sich ein solches Gehege noch im Bau befindet und von der Mutter nicht genutzt werden kann?", so Erich Goschler Vorsitzender des Österreichischen Tierschutzverein. "Jeder, der die Haltungsverordnung nun versucht, völlig willkürlich neu auszulegen, macht diese zu einem Etikettenschwindel.

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