FPÖ: Undurchsichtiges Förderchaos durch freiheitliches Familiensteuermodell ersetzen!

Rechnungshof fand in sieben Ministerien und in nur drei Bundesländern 117 verschiedene Maßnahmen

Wien (OTS) - "Bei der Familienförderung herrscht in Österreich ein heilloses Durcheinander", konstatiert der freiheitliche Rechnungshofsprecher NAbg. Wolfgang Zanger nach dem heutigen Rechnungshof-Ausschuss. Sieben Ministerien und zusätzlich die neun Bundesländer sind in diesem Bereich tätig, wie der Rechnungshof belegte. "Alleine im Bund und in nur drei überprüften Bundesländern wurden 117 verschiedene Maßnahmen unter dem Titel der Familienförderung aufgespürt. Dabei ist klarerweise nicht nachvollziehbar, ob das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird. Und welche Familie soll in der Lage sein, sich in diesem Dschungel zu orientieren und herauszufinden, was ihr alles zusteht?", fragt sich Zanger.

Das in diesem Bereich vorherrschende Chaos ist für FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber ein weiterer Beleg für die Wichtigkeit einer generellen Reform der Familienförderung mit dem Ziel, endlich Steuergerechtigkeit herzustellen: "Der Weg dazu ist das freiheitliche Familiensteuermodell, das die Ermittlung des Familieneinkommens und die Besteuerung nach der Anzahl der in einem Haushalt lebenden Personen vorsieht." Dies sei transparent und diene der Gerechtigkeit gegenüber jenen, die als Eltern von Kindern einen wesentlich höheren Beitrag zur Erhaltung des Sozialsystems leisten als Kinderlose, hält Gartelgruber fest. Dieses Modell müsse die von den zuständigen Stellen bewusst möglichst geheim gehaltenen Einzelmaßnahmen ablösen, die nur jenen zugute kommen, die sich durch das dichte Verwaltungsgestrüpp kämpfen.

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