Bildungschancen - Mayer: AK-Studie liefert weiteres Argument für gemeinsame Schule

Bildungschancen der Kinder dürfen nicht von sozialer Lage der Eltern abhängen - "Kein Kind darf auf der Strecke bleiben"

Wien (OTS/SK) - Als "weiteres Argument für die ganztägige gemeinsame Schule" wertet SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer die heute, Donnerstag, von der Arbeiterkammer präsentierte Studie zu Bildungschancen. Die Studie zeigt, dass Einkommen und Bildungsgrad der Eltern massiv über den weiteren Bildungsweg der Kinder entscheiden. "Es ist unerträglich, dass nicht die Begabungen und Talente über die Zukunft unserer Kinder entscheiden, sondern die soziale Lage der Eltern. Wir können und dürfen es uns nicht länger leisten, auf Talente zu verzichten. Kein Kind darf auf der Strecke bleiben", bekräftigt Mayer. "Die gemeinsam mit der ÖVP fixierte Überführung der Neuen Mittelschule ins Regelschulwesen ist ein erster, ganz wichtiger Schritt in Richtung gemeinsame Schule. Diesem Schritt müssen jetzt weitere folgen, die der Chancenungerechtigkeit endlich ein Ende machen", so Mayers Plädoyer für eine gemeinsame Schule. ****

Für Mayer ist klar: "Es soll für alle Kinder, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und Lage, Chancengleichheit herrschen. Das Ziel muss daher die gemeinsame Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen sein, die für bestmögliche, chancengerechte Bildung und eine gut vorbereitete Bildungswegentscheidung im Alter von 14 Jahren sorgt." Ein frühzeitiges 'Aussortieren' der Kinder führe zu Bildungsbenachteiligung und sei schon längst nicht mehr zeitgemäß, betonte Mayer. (Schluss) mb/ah

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