Feinstaub: Sauber Heizen mit Erdgas

Beim Heizen wird oft jede Menge Feinstaub freigesetzt. Erdgas verbrennt hingegen nahezu rückstandsfrei.

Wien (OTS) - "Heizen mit Erdgas sorgt für eine hohe Luft- und Lebensqualität", sagt Michael Mock, Geschäftsführer Fachverband Gas Wärme. "Denn wer mit Erdgas heizt, setzt auf einen günstigen, sauberen und sicheren Brennstoff."

Mehr als eine Million Haushalte in Österreich heizen mit Erdgas -Tendenz weiter steigend. Sie alle tragen zu sauberer Luft auch in Ballungsräumen bei. Denn beim Verbrennen von Erdgas entsteht im Gegensatz zu Holz so gut wie kein Feinstaub. Das ist gut so. Denn die so genannten PM-10-Staubteilchen können bis tief in die Lunge gelangen und sind besonders gesundheitsschädlich.
Laut einer Studie des Instituts für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik an der Universität Stuttgart emittiert eine Erdgasheizung nur 0,034 mg/kWh an Gesamtstaub. Eine Heizung mit schwefelarmen Öl stößt 0,09 mg/kWh aus. Mit Standardöl steigt der Ausstoß auf 1,40 mg/kWh - mehr als das 40-fache der Erdgasheizung. Beim Pelletkessel sind es 114 mg/kWh.

Lebensministerium sollte Förderpolitik überdenken

Mock: "Holzheizungen mögen zwar eine gute CO2-Bilanz haben, ihre Feinstaubemissionen sind jedoch ein Angriff auf unsere Gesundheit. Das Lebensministerium sollte seine Förderpolitik überdenken und mehr Anreize für den sauberen Brennstoff Erdgas setzen, anstatt die umwelt- und gesundheitsbelastenden Holzheizungen zu fördern." Erdgas wird zudem durch Pipeline-Rohre bis zum Zielort transportiert - Öl oder Holz hingegen werden mit Lastkraftwagen befördert, was die Umweltbelastung weiter erhöht.

Über den Fachverband Gas/Wärme:

Der Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen (FGW) ist die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Gas- und Wärmewirtschaft. Als diese nimmt der FGW bei den Themen Globalisierung, Marktliberalisierung und Versorgung eine wichtige Stellung ein.

Darüber hinaus kommt den im FGW vertretenen Branchen in Umweltschutz- und Klimafragen besondere Bedeutung zu. Mit der Bereitstellung der umweltfreundlichen Energieformen Erdgas, Biogas, Fernwärme und Fernkälte sind die FGW-Mitgliedsunternehmen dazu prädestiniert, eine Schlüsselposition bei der Bewältigung anstehender Probleme auf diesem Gebiet einzunehmen.

Zur Studie: Dr. Michael Struschka, akademischer Mitarbeiter am Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik (IFK), hat in einer über vier Jahre laufenden Versuchsreihe die Feinstaubemissionen sowie gasförmige Emissionen von Heizkesseln im kleinen Leistungsbereich bis 20 kW mit den Brennstoffen Heizöl EL, Heizöl EL schwefelarm und Bioheizöl sowie Erdgas H und Holzpellets ermittelt.
Zentrales Ergebnis der Studie: Sowohl im stationären Dauerbetrieb als auch unter Berücksichtigung der Start- und Stopp-Vorgänge im realitätsnahen Betrieb liegen die Schadstoffemissionen bei modernen Öl- und Gasheizungen auf einem sehr niedrigen Niveau.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Mock
Geschäftsführer Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmen
Schubertring 14, A-1015 Wien
Tel.: +43/1/513 15 88/11
Fax: +43/1/513 15 88/25
Mail: mock@gaswaerme.at
www.gaswaerme.at

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