Aus der Sicht der Gewerkschaft muss sich Leistung bezahlt machen.

LehrerInnen im Großstadtbereich mit der derzeitigen Lehrverpflichtung an der Grenze der Belastbarkeit.

Wien (OTS) - FCG - Maresch: Die Arbeit der JunglehrerInnen muss gerecht entlohnt werden!

Nach einem Plan der Bundesregierung sollen laut Finanzministerin Dr. Maria Fekter alle neueintretenden LehrerInnen in Zukunft 30 % mehr arbeiten, dafür allerdings nur 20 % mehr Gehalt bekommen. Dieses Ansinnen weisen wir auf das Schärfste zurück, sagt Stephan Maresch Zentralausschussvorsitzender der PflichtschullehrerInnen in Wien. Aus der Sicht der Gewerkschaft muss sich Leistung bezahlt machen. Das bedeutet, dass 30 % mehr Arbeit mit 30 % mehr Lohn abgegolten werden müsste! Abgesehen davon ist die Arbeit der LehrerInnen im Großstadtbereich mit der derzeitigen Lehrverpflichtung an der Grenze der Belastbarkeit.
Bereits heuer ist an vielen Wiener Schulen der Mangel an PädagogInnen spürbar. Umso mehr erstaunt der Vorschlag, den Lehrberuf für junge Menschen mit derartigen Forderungen unattraktiv zu machen.

Offensichtlich ist Frau Bundesministerin Fekter nicht bekannt, was PädagogInnen täglich leisten und welchen Anforderungen sie entsprechen müssen.

Besonders irritiert ihre Aussage, dass die LehrerInnengehälter exorbitant seien, wenn man weiß, dass JunglehrerInnen ca. 1300 Euro verdienen, meint Maresch abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Stephan Maresch
PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Vorsitzender ZA/Wien/APS
01/53454-435

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