Tamandl: Kostentreiber ÖBB endlich bremsen

Jeder zehnte Steuer-Euro geht an die ÖBB – Reformvorschläge der ÖVP haben im Sinne der Konsumenten Priorität

Wien, 24. November 2011 (ÖVP-PK) "Wir müssen den Kostentreiber ÖBB endlich bremsen", betont ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Gabriele Tamandl zu den jüngsten Zahlen rund um die Bundesbahnen. "Der Steuerzahler wird durch die ÖBB mit jährlich mehr als fünf Milliarden Euro belastet. Zusätzlich müssen Haftungen in Höhe von zwei Milliarden Euro aufgebracht werden. Damit geht jeder zehnte Steuer-Euro an die ÖBB", so Tamandl. Die Gesamtschulden des ÖBB-Konzerns werden von heuer 20 Milliarden Euro auf 30 Milliarden Euro im Jahr 2017 ansteigen. "Handlungsbedarf gibt es vor allem auch bei den ÖBB-Pensionisten, die durchschnittlich mit 52 Jahren in Pension gehen. Diese Situation ist dem Steuerzahler nicht länger zuzumuten!" ****

Angesichts dieser Tatsachen fordert die ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Verkehrsministerin Bures auf, endlich tätig zu werden. "Die Reformvorschläge der ÖVP liegen auf dem Tisch. Im Sinne der österreichischen Steuerzahler muss Bures die parteipolitische Brille ablegen und endlich Reformen bei den ÖBB-Pensionisten angehen", so Tamandl, und abschließend: "Es ist eine Frage der Ehrlichkeit, wie wir mit dem Steuergeld der Österreicher umgehen. Warum soll der Durchschnittsösterreicher später in Pension gehen, nur damit die Eisenbahner schon mit 52 ihre Pension genießen können? Für die ÖVP ist klar: Österreichs hart arbeitende Steuerzahler dürfen nicht länger die Rechnung für den mangelnden ÖBB-Reformwillen zahlen."

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