Josefstädter Straße: U6-Station sperrt am Samstag wieder auf

Station ab 5 Uhr für Fahrgäste zugänglich, Sanierung geht unvermindert weiter

Wien (OTS) - Am Samstag, 26. November, wird die U6-Station Josefstädter Straße um 5 Uhr morgens für die Fahrgäste über einen provisorischen Zugang geöffnet. Kurz darauf werden die ersten Züge in beiden Fahrtrichtungen die Station einhalten. Fahrgästen ist dann das Ein- und Aussteigen in der Station wieder möglich. Die Sanierungsarbeiten sind rechtzeitig zum Start der Adventzeit so weit fortgeschritten, dass die seit Juli gesperrte Station wieder für Fahrgäste geöffnet werden kann.

"Der provisorische Zugang erfolgt über Treppen an den Außenseiten der Station direkt zu den Bahnsteigen. Dennoch gehen die intensiven Sanierungsarbeiten während des laufenden Betriebs ungehindert weiter", so Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien. Wegen der fortlaufenden Arbeiten bleibt die reduzierte Geschwindigkeit für die Züge bei der Ein- und Ausfahrt der Station vorerst aufrecht.

Neben den Fahrgästen profitieren auch AnrainerInnen und Geschäftsleute von der Öffnung der Station. Nach Abschluss der Komplettsanierung wird die über 110 Jahre alte Station im Originalzustand erstrahlen und neuesten technischen Standards entsprechen.

Stationssanierung von Grund auf unter Rücksichtnahme auf den Denkmalschutz

In den letzten Tagen und Wochen wurden die Bahnsteige soweit hergestellt, dass die Benützung für Fahrgäste wieder möglich ist. Die Bahnsteige wurden nach dem Abbruch neu errichtet und mit einer Wärmedämmung und Feuchtigkeitsisolierung ausgestattet, um künftige Mauerschäden durch Feuchtigkeit zu verhindern. Die Verfliesung der Bahnsteige erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Seit Juli wurde außerdem das undichte Mauerwerk zwischen Bahnsteig und Gleisbett erneuert und abgedichtet. Auch das Gleisbett wurde saniert, isoliert und die Gleise neu verlegt. Im Inneren des Gebäudes wurden Zwischendecken erneuert. Auch die alten Stiegenaufgänge im Stationsgebäude werden neu errichtet. Alle Sanierungsmaßnahmen erfolgen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.

Fassadensanierung dauert bis 2013

Auch technische Anlagen in der Station sowie für den U-Bahn-Betrieb (z.B. Zugnotstoppeinrichtung am Bahnsteig) werden im Zuge des Umbaus erneuert und die Station den neuesten technischen Standards angepasst.

Die Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen werden bis weit in das Jahr 2012 hineinreichen. Dazu zählen unter anderem auch die Sanierung der Dachkonstruktion, der Verputz der Wände, die Sanierung der Fenster und vieles mehr. Nach Ende dieser Arbeiten kann mit der Sanierung der Außenfassade begonnen werden, die bis ins Jahr 2013 andauern, aber keine Beeinträchtigung des U-Bahnbetriebs darstellen wird.

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