abz*austria zieht im dritten Diskurscafé zum Thema "Väterkarenz" Bilanz bei Microsoft Österreich.

Bundesministerin Heinisch-Hosek beauftragte die österreichweite Informationsoffensive.

Wien (OTS) - Unter dem Titel "Papa ist der Beste, aber wie
Papa-fit ist Ihr Unternehmen? Sind Sie bereit für die neue Generation Eltern?" hat abz*austria gestern, am Dienstag, 22. November 2011, im Namen von Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek zum Diskurscafé zum Thema Väterkarenz eingeladen. Mit der österreichweiten Informationsoffensive für die Wirtschaft wurde abz*austria von der Frauenministerin und dem Sozialminister gemeinsam mit den Sozialpartnern und der Industriellenvereinigung beauftragt. Es eröffneten Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, HR Direktorin von Microsoft Österreich Jenny Dinich und abz*austria Geschäftsführerin Manuela Vollmann.

"Ich will, dass Väterkarenz zur Normalität wird", betont Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek in ihrem Eröffnungsstatement. "In Betrieben und Unternehmen braucht es mehr Bewusstsein dafür, dass Väterkarenz immer mehr zur gesellschaftlichen Realität wird. Es geht darum, gemeinsam mit der Wirtschaft eine neue Unternehmenskultur zu entwickeln, die Männer motiviert, eine Väterkarenz in Anspruch zu nehmen", so die Ministerin weiter. Derzeit liegt die Väterquote bei ca. 6%, wobei es beim einkommensabhängigen Kindergeld und der "Kurzvariante" deutlich mehr sind. Für die Zukunft wünscht sich die Ministerin, dass "mindestens jeder fünfte Vater in Karenz geht".

Jenny Dinich freut sich, dass Microsoft Österreich bereits zum dritten Mal als bester Arbeitgeber und zusätzlich mit dem Sonderpreis für Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet wurde. "Seit Jänner haben 38 Väter die von Microsoft angebotenen zwei bezahlten Papawochen genutzt", erklärt Dinich. Christian Moser und Andreas Erlacher arbeiten beide für Microsoft Österreich und wollen die in Anspruch genommene Zeit mit ihren Kindern nicht mehr missen. "Gute Vorausplanung, klare Kommunikation und ein striktes Zeitmanagement sind unabdingbar", darin sind sich beide Väter einig. Christian Moser, der nach der Väterkarenz wieder Teilzeit arbeitet, sieht auch den Nutzen für das Unternehmen: "Ich arbeite noch fokussierter und achte sehr stark darauf, dass wir bei Meetings schnell zu Ergebnissen kommen, denn schließlich muss ich meine Kinder pünktlich von der Schule abholen."

Manuela Vollmann, Geschäftsführerin von abz*austria, erläutert die Arbeit mit den UnternehmensvertreterInnen: "In Kooperation mit den regionalen Wirtschaftskammern haben wir in jedem Bundesland Österreichs Workshops durchgeführt. Wir konnten Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von Väterkarenz weitergeben, Lösungsansätze diskutieren und unternehmensrelevante Strategien erarbeiten". Vollmann ist überzeugt: "Schafft man erst Routineprozesse im Umgang mit Karenz- und Auszeitenmanagement, so bleibt auch mehr Zeit für individuelle Vereinbarungen".
Das anschließende Diskurscafé moderierte Sylvia Margret Steinitz, Chefredakteurin der Wienerin. Sie regte die TeilnehmerInnen mit verschiedenen Fragestellungen, wie z.B. zu Unternehmenskultur und Vereinbarkeitslösungen zur Diskussion an.

Manuela Vollmann freut sich über den regen Austausch, die vielfältige und qualitativ hochwertige Diskussion und einen für alle Gäste gelungenen und informativen Abend bei Microsoft Österreich.

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