VP-Dworak: Strukturreform des Vereins der Wiener Symphoniker ist dringend notwendig

50 Millionen Euro Schulden zwingen Mailath-Pokorny zum Handeln

Wien (OTS) - "Solange die Strukturreform des Vereins der Wiener Symphoniker nicht durchgeführt wird, werden wir lediglich der Grundsubvention von 12,7 Millionen Euro jährlich zustimmen. Wir können nicht zusehen, wie die politischen Verantwortlichen dieser Stadt den Verein der Wiener Symphoniker durch ihre Untätigkeit praktisch in die Insolvenz treiben", betont ÖVP Wien Gemeinderat Bernhard Dworak im Zuge der heutigen Gemeinderatssitzung.

Seit Jahren werde immer wieder über eine mögliche Strukturreform der Wiener Symphoniker diskutiert. Geschehen sei bislang aber nichts. Inzwischen sei aber die finanzielle Situation äußerst prekär. In einem Auszug aus der Prüfung des Jahresberichts 2010, der der Mitgliederversammlung vorgelegt werden wird, sei nachzulesen, dass die verantwortliche Steuerberatungskanzlei diesen lediglich mit nur einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen habe. Ursache sei eine technische Überschuldung von mittlerweile über 50 Millionen Euro, die seit Jahren ungelöst sei. Schuld daran seien jene Ruhestandszahlungen von Orchestermitgliedern, die einen Vertrag hatten, der vor 2006 geschlossen wurde.

"Solange dieses Problem nicht endlich langfristig gelöst ist, kann die ÖVP Wien auch den im Gemeinderat immer wiederkehrenden Zusatzsubventionen für den Verein der Wiener Symphoniker nicht zustimmen. Auch wenn mich das persönlich sehr betroffen macht. Aber als verantwortungsvolle Oppositionspartei kann die ÖVP die jahrelange Untätigkeit in dieser Angelegenheit nicht einfach akzeptieren. Schließlich geht es bei den Wiener Symphonikern um einen der wichtigsten Vertreter des Wiener Kulturlebens mit internationalem Ansehen", so Dworak abschließend.

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