FP-Mahdalik: SPÖ und Grüne gegen Attraktivierung der S-80

Taktverdichtung und Stationsausbau abgelehnt

Wien (OTS) - Die seit Sommer gültige Intervall-Verdichtung auf
der S-80 brachte zumindest am Papier täglich 19 zusätzliche Züge, die jedoch so unregelmäßig in den bestehenden Fahrplan eingefügt wurden, dass für die Fahrgäste keine auch nur annähernd regelmäßigen Intervalle erkennbar sind. Die Akzeptanz dieser Züge hält sich daher in äußerst engen Grenzen. Zudem fehlen die so dringend benötigten und von der Bürgerinitiative S80-Lobau immer wieder geforderten Züge zur Morgenspitze weiter wie ein Bissen Brot, macht FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik aufmerksam.

Ähnlich steht es um die Renovierung der Station "Lobau", wo zum Erhalt der Betriebssicherheit zwar rund 100.000 Euro investiert wurden, die für die Sicherung des dauerhaften Fortbestandes der Station unumgängliche Angleichung der Bahnsteiglängen an die der restlichen Stationen auf der Strecke (aktuell sind die Bahnsteige der Station Lobau mit 75 Meter die kürzesten im Wiener Schnellbahnnetz) wurde dabei leider nicht berücksichtigt.

Die FPÖ hat daher in einem Antrag Verkehrsstadträtin Vassilakou aufgefordert, in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium eine Taktattraktivierung mit regelmäßigeren Intervallen und mehr Zügen in der Morgenspitze sowie eine bauliche Adaptierung des Bahnsteiges der Station "Lobau" an die übrigen Stationen der Strecke im wahrsten Sinne des Wortes auf Schiene zu legen.

SPÖ und Grüne haben diesen Antrag leider abgelehnt und damit den Befürchtungen der engagierten Bürgerinitiative neue Nahrung gegeben, dass die Station über kurz oder lang doch aufgelassen werden soll. Die FPÖ wird jedoch weiter für die Interessen der betroffenen Bevölkerung kämpfen, kündigt Mahdalik an. (Schluss)otni

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