Breitband-Internet wird in Kärnten weiter ausgebaut

LR Dobernig: Ausbau in ländlichen Regionen wird gefördert - Schnelles Internet entscheidend für Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen

Klagenfurt (OTS/LPD) - Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Kärnten sowie Details zur neuen Ausschreibung "Breitband Austria Zwanzigdreizehn" wurden heute, Mittwoch, im Klagenfurter Lakeside Park von Technologiereferent LR Harald Dobernig, dem Leiter des Kompetenzzentrums Wirtschaftsrecht und Infrastruktur in der Landesregierung, Albert Kreiner, sowie Peter Schark von der Breitbandinitiative Kärnten vorgestellt. Die neue Ausschreibung läuft ab heute drei Monate und endet am 23. Februar 2012. Es stehen 3,05 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Dobernig berichtete, dass die Breitband-Infrastruktur bereits seit 2005 in Kärnten massiv ausgebaut wurde. "Seitens des Zukunftsfonds haben wir acht Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Davon wurden 6,22 Mio. Euro verbraucht und damit ein Investitionsvolumen von 48 Mio. Euro ausgelöst. Dadurch konnten wir 98 Prozent der Haushalte mit Breitband-Internet ab 1 Mbit/s versorgen. Die Internetnutzung der Kärntner Haushalte stieg von 30 Prozent im Jahr 2005 auf 75 Prozent", so der Landesrat. Besonders erfreulich sei, dass 49 Prozent der österreichweiten Fördermittel nach Kärnten flossen. Damals nicht verbrauchte Mittel werden nun investiert.

Für die neue Ausschreibung gemäß der Sonderrichtlinie des Bundes "Breitband Austria Zwanzigdreizehn" stehen in Kärnten 3,05 Mio. Euro zur Verfügung, wovon 1,53 Mio. Euro von der EU, 0,81 Mio. Euro vom Bund und 0,71 Mio. Euro vom Land kommen. Gefördert werden die Erweiterung bzw. Modernisierung bestehender sowie der Aufbau neuer Breitbandinfrastruktur. Die Ausschreibung richtet sich an Provider, EDV-Firmen, Kabelnetzbetreiber oder auch Kommunalgesellschaften, die über das entsprechende Know-how verfügen. Gefördert werden maximal 75 Prozent der Kosten.

"Gefördert wird nur in ländlichen und abgelegenen Regionen, die bei der Schnelligkeit der Internetverbindung den Ballungszentren hinterherhinken. Schnelles Internet ist entscheidend für die Entwicklung einer Region, die Ansiedelung von Unternehmen und die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Wir wollen damit auch der Abwanderung im ländlichen Raum entgegenwirken", betonte Dobernig. Der Landesrat hofft, dass die anderen Bundesländer die Bundes- und EU-Förderungen nicht zur Gänze ausschöpfen. In dem Fall werde Kärnten weitere Mittel lukrieren und in die Breitbandinfrastruktur stecken.

Kreiner erklärte, dass Kärnten für die neue Breitband-Ausschreibung in drei Lose geteilt wurde. Insgesamt können 2.824 Siedlungspunkte betroffen sein. "Kärnten ist mittlerweile nach Wien das zweitbeste Bundesland bei der Breitbandinfrastruktur. Wir wollen die bestehenden Datenautobahnen weiter verbessern", so der Abteilungsleiter. Schark betonte, dass vor allem kleine Regionen und Talschaften mit der neuesten Breitband-Technik erschlossen werden sollen.

Informationen und Ausschreibung unter: www.breitbandinitiative.at (Schluss)

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