Razborcan: Aktuelle Feinstaubdiskussion muss Bemühungen um Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs stärken

Mehr leistungsfähige, attraktive und günstige öffentliche Verkehrsverbindungen helfen Individualverkehr zurückzudrängen

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr mit dichtem Angebot ist wichtiger denn je, für den Klimaschutz, für die Umwelt, für die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden sowie für die einfach notwendige Mobilität der Menschen. Die aktuelle Diskussion um die massenhaft auftretende Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte, dies vor allem im Osten Niederösterreichs sollte mithelfen, die Bemühungen um Verbesserungen des öffentlichen Nahverkehrs zu stärken und zu intensivieren", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan.

"Was wir in dieser Beziehung also brauchen, sind mutige Taten und keine Schuldzuweisungen von 'grenzüberschreitender Feinstaubbelastung'. Wir können in Österreich, wir können auch in Niederösterreich selbst genug tun, damit die gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung zurückgedrängt wird. Gefordert sind verbilligte Öffi-Tarife für die gesamte Ostregion mit einem einheitlichen Tarifsystem, Ticket-Sortiment und einheitlichen Fahrpreisen sowie die Schaffung eines einzigen Verkehrverbundes für ganz Wien, NÖ und das Burgenland. Es muss zu einer Qualitätssteigerung bei Bahn, Bussen und auf Bahnhöfen kommen. Auch die für die Wirtschaft wichtige Verkehrsinfrastruktur muss vor allem 'klima- und umweltschonend' erhalten und ausgebaut werden. Die jüngsten Schiffsunglücke auf der Donau zeigen, dass es offenbar bis heute keine Selbstverständlichkeit ist, die Donau das ganze Jahr schiffbar zu halten. Gerade für den umweltschonenden Massentransport von Gütern ist das aber unabdingbar. Nicht zu vergessen ist allerdings, dass neben der Industrie die Landwirtschaft und der Schwerverkehr zu den Hauptverursachern zählen. Auch hier müssen Maßnahmen getroffen werden und auch hier ist das Bundesland Niederösterreich gefordert - denn Feinstaubmaßnahmen sind Ländersache", so Razborcan.
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