Wiener Pensionistenverband warnt vor "Weihnachtsbetrügern"

Edlinger: Falsche Versprechungen und aufgetischte Notlügen ignorieren

Wien (OTS/SPW) - Einmal mehr warnt der Wiener Pensionistenverband (PVÖ Wien) vor Banden bzw. Einzelpersonen, die gutgläubigen Menschen, darunter meistens älteren Personen, gerade verstärkt in der Vorweihnachtszeit mit allerlei falschen Versprechen und ebensolchen Bitten das Geld aus der Tasche ziehen wollen. "Bei zahlreichen SeniorInnen ist das Mitgefühl gegenüber hilfebedürftigen Menschen und die Bereitschaft, gerade im Hinblick auf die Adventzeit und das bevorstehende Weihnachtsfest einen Solidaritätsbeitrag zu leisten, bekannterweise ausgeprägt. Das nützen bedauerlicherweise nicht nur straff organisierte Banden, sondern auch immer mehr EinzelbetrügerInnen aus", stellte dazu Mittwoch der Vorsitzende des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ Wien), Bundesminister a.D. Rudolf Edlinger am Mittwoch fest.

"Dabei sei der Bogen der falschen Versprechungen und aufgetischten Notsituationen weit gespannt. Wer z.B. ein Schreiben mit einer Millionen-Gewinn-Ankündigung erhält, dafür aber vorab einen Unkostenbeitrag leisten soll", so Edlinger weiter, "ohne an irgendeinem Gewinnspiel teilgenommen zu haben, ist gut beraten, die Nachricht unverzüglich in den Papierkorb werfen. Bei diesbezüglichen Anrufen sollte das Gespräch sofort unterbrochen werden, um den Betrügern keine Möglichkeit der Verstrickung in ein Gespräch zu geben".

"Auch sollten Spendenbitten für angeblich in Not geratene Menschen seitens unbekannter Privatpersonen ohne Vorweis eines Lichtbildausweises einer der anerkannten Hilfseinrichtungen vor der Wohnungstür unmissverständlich zurückgewiesen werden und im Fall von aggressivem Spendenfordern nach Möglichkeit unverzüglich die Polizei verständigt werden. Zudem sollte keiner fremden Person Zutritt in die Wohnung eingeräumt werden" empfiehlt Edlinger. "Wer einen finanziellen oder Sachbeitrag für tatsächlich unterstützungsbedürftige BürgerInnen leisten will, dem bieten vor allem die etablierten Sozialorganisationen dafür ausreichend Möglichkeit". Zudem ist dabei nachvollziehbar, für welche Leistungen die Spendeneinnahmen verwendet werden", schloss Edlinger. (Schluss)

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