FP-Guggenbichler,Nepp: SPÖ und Grüne weiter für Aktenvernichtung in Kinderheimen

FPÖ-Antrag im Gemeinderat abgelehnt

Wien (OTS) - Schon aufgrund der unfassbaren Missbrauchsfälle am Wilhelminenberg im roten Wien der 1970er-Jahren müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, um die frühzeitige Aufdeckung solcher Taten zu erleichtern, adäquate Reaktionen des Rechtsstaates auf schwere Verbrechen an Kindern sicherzustellen, das Rückfallrisiko zu verringern, die Opfer bestmöglich zu schützen und eine wirksame Prävention zu ermöglichen. Aufgrund eines Erlasses an den Amtsdirektor werden Personalakten jedoch nach einem gewissen Zeitablauf skartiert und können für die Aufklärung nicht mehr herangezogen werden, kritisieren der Jugendsprecher der FPÖ-Wien, Gemeinderat Dominik Nepp und FPÖ-Gemeinderat Udo Guggenbichler.

In einem Beschlussantrag forderte die FPÖ gestern daher in der Budgetdebatte: Der Bürgermeister der Stadt Wien möge veranlassen, die Skartierung aller Personalakten von Mitarbeitern, die bei Einrichtungen der Gemeinde Wien, die die Betreuung, Unterbringung und Obsorge Minderjähriger zur Aufgabe haben, sowie bei Vertragseinrichtungen bzw. Einrichtungen bei Einzeleinweisungen in einem Dienstverhältnis zur Gemeinde Wien gestanden sind, umgehend zu unterbinden.

Die rotgrüne Regierung hat den Antrag niedergestimmt und sich damit auf die Seite der Täter und gegen die Opfer gestellt, sind Nepp und Guggenbichler entsetzt. (Schluss)otni

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