FP-Frank: Historische Bauten dürfen nicht dem Verfall preisgegeben werden

2012 viel zu wenig Mittel für Altstadterhaltung

Wien (OTS/fpd) - Für das Budget 2012 stehen im Gegensatz zum Voranschlag 2009 um 3,8 Millionen Euro weniger Mittel zur Verfügung. Dies ist umso bedauerlicher, da einerseits imperiale Kultur dem Verfall preisgegeben wird (siehe Otto Wagner-Hofpavillon), andererseits schon jetzt Bewerber für Mittel aus dem Altstadterhaltungsbeirat Jahre auf Zuteilung warten müssen, kritisiert die Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank.

Im Bereich der Altstadterhaltung sowie der Ortsbildpflege werden viele Arbeitsplätze für Klein- und Mittelunternehmen geschaffen, die durch die drastischen Kürzungen wegfallen. Ebenso werden auf dem Gebiet der Sanierung bei erhaltenswürdigen Bauten auch aufgrund der Energieeffizienzrichtlinie (ausgenommen sind Gründerzeithäuser) noch enorme Kosten auf die Stadt zukommen, die durch ein derart niedriges Budget sicherlich nicht zu bewältigen sein werden, befürchtet Frank.

70 Prozent der Touristen, die nach Wien kommen, tun dies wegen der Kultur und zwar nicht nur, um Musik zu hören, Theater zu sehen oder Konzerte zu besuchen, sondern auch wegen der historischen Bauten. In der schnelllebigen Zeit besteht zunehmend das Bedürfnis nach Beständigkeit und Identität, wozu die historischen Bauten einen kulturell wertvollen Beitrag leisten, gibt Frank abschließend zu bedenken. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0006