FP-Gudenus: Bildungsvolksbegehren ist ein roter Rohrkrepierer

Wiener Bildungssystem an einem neuen Tiefpunkt angelangt

Wien (OTS/fpd) - Die meisten Nicht Genügend, die meisten Sitzenbleiber. Alle Tests, wie PISA, TIMSS oder PIRLS, belegen das Scheitern der roten Bildungspolitik. Sogar der hausgemachte Lesetest im Sommer hat ergeben, dass ein Drittel der 14- bis 15-Jährigen nicht sinnerfassend lesen kann.

"Und dann erklärt uns Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl, dass sie bis Weihnachten alles aufholen will, was jahrelang verabsäumt wurde", zeigt sich Wiens FP-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus irritiert, "das glauben Rote und Grüne wohl selber nicht!"

Schuld an der Misere wäre nicht, dass die Kinder immer dümmer werden. Gudenus: "Nein, für das Bildungsdebakel ist die Wiener SPÖ verantwortlich. Sie hat mit ihrer ideologie-gesteuerten Bildungspolitik, ihrer Leistungsfeindlichkeit und ihrem Kaputtsparen Schiffbruch erlitten - zum Schaden von Generationen."

Ebenso Schiffbruch erlitten hätte das Bildungsvolksbegehren von Ex-SPÖ-Finanzminister Androsch erlitten. "Ein roter Rohrkrepierer! Trotz mehr als einem Jahr intensiver und kostspieliger Werbung haben nicht einmal 400.000 Bürger unterschrieben", so der Klubobmann. Er kennt den Grund für die geringe Beteiligung: "Neben einigen sehr vernünftigen Forderungen wird auch die Gesamtschule verlangt. Und diesen sozialistischen Einheitsbrei wollen die Menschen nicht."

Gudenus erinnert daran, dass vor allem miserable Deutschkenntnisse das Niveau an den Wiener Schulen ins Bodenlose drücken: "Deshalb erneuern wir unsere Forderungen: Erst Deutsch, dann Regelschule und Deutsch als Pausensprache. Die deutsche Sprache ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsweg." (Schluss)

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