Aubauer und Schittenhelm: Mit Mitterlehner unterstützt nächster Minister die raschere Anhebung des Frauenpensionsalters

PVA-Pinggera gab zuletzt bekannt: Frauen verlieren zumindest 10% Pension durch den früheren Pensionsantritt!

Wien (OTS) - "Unsere Initiative erfährt immer breitere Zustimmung
- und das ist gut so! Auch Familienminister Mitterlehner ist nun für die raschere Anpassung der Frauenpensionsalter an jenes der Männer. Wir bleiben dabei: Wer den Frauen für jedes Kind vier Jahre auf die Pension anrechnen, unterstützt die Frauen, hilft ihnen im Kampf gegen allzu frühe Zwangspensionierungen und erhöht ihre Chancen auf eine höhere Pension", erklären die Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes, Mag. Gertrude Aubauer, Seniorensprecherin der ÖVP und die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Dorothea Schittenhelm, die Frauensprecherin der ÖVP anlässlich der heutigen Aussagen des Wirtschaftsministers.

"Die Kritik von Frauenministerin Heinisch-Hosek oder auch von den ÖGB-Frauen können wir weiterhin nicht nachvollziehen! Weil ein Drittel der Frauen aus der Arbeitslosigkeit in die Pension übertreten, dürfen die anderen zwei Drittel nicht länger bleiben? Und weil Frauen noch immer negativ von der Gehaltsschere betroffen sind, dürfen sie sich nicht höhere Pensionen erwerben? Die Beibehaltung des Frauenpensionsalters ändert ja nichts an diesen Punkten. Außerdem wollen wir ja die Anrechnung der Kindererziehungszeiten verbessern", richtet sich Schittenhelm an jene Gruppen, die bei diesem Thema weiterhin bremsen.

"Wir halten noch einmal fest: Arbeitsmarktprobleme löst man mit Arbeitsmarktpolitik - nicht im Pensionssystem! Daher unser Aufruf an den Arbeitsminister: Schnüren Sie endlich ein Beschäftigungspaket 50plus - für Frauen und Männer! Wir müssen alle Menschen aktiv dabei unterstützen, bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter und wenn man will auch darüber hinaus arbeiten zu können und zu dürfen. Und schließlich bestätigte ja auch PVA-Chef Winfried Pinggera erst kürzlich gegenüber PROFIL, dass die frühere Pensionierung Frauen 'zumindest 10% ihrer Pension kostet', was wohl ein nicht unbedeutender Punkt ist", erklärt Aubauer zum zweiten Aspekt der Debatte.

Abschließend zeigen sich beide Frauenpolitikerinnen überzeugt:
"Gut, dass nun immer mehr Verantwortungsträger sich unserer Forderung anschließen. Freilich heißt das nicht, dass damit die Arbeit für die Gleichstellung der Frauen in anderen Bereichen eingestellt würde und es heißt auch nicht, dass deshalb auf die arbeitslosen Frauen vergessen wird. Im Gegenteil!"

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