VP-Stiftner: Nachhaltige Parkraumbewirtschaftung statt Abzocke

Wien (OTS) - "Gerade der Parkplatzsuchverkehr verursacht zusätzliche vermeidbare Emissionen und erhöht damit die schon jetzt beträchtliche Feinstaubbelastung in Wien. Allerdings wird dieses Problem nicht mit einer exorbitanten Erhöhung der Parkometerabgabe gelöst. Dazu bedarf es eines vermehrten Parkplatzangebotes", betont der Infrastruktursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner, in Rahmen der Fragestunde im heutigen Wiener Gemeinderat. Die vorhandene hohe Rücklage aus den Einnahmen der Parkraumbewirtschaftung von 130 Millionen Euro, die eigentlich für Parkgaragen zweckgewidmet ist, muss daher auch tatsächlich rasch für den Bau von Wohnsammelgaragen herangezogen werden.

Darüber hinaus sind vermehrt Park&Ride-Anlagen an der Stadtgrenze zu errichten. Die Verkehrsstadträtin würde nach eigenen Aussagen in der heutigen Fragestunde den Bau von P&R Anlagen in Niederösterreich unterstützen. Wir unterstützen diesen Vorschlag, um den Einpendelverkehr rechtzeitig abzufangen. Das setzt voraus, dass rasch Öffentliche Verkehrsverbindungen wie S- und U-Bahn auch über die Stadtgrenze hinaus zu diesen Parkhäusern ausgebaut werden. Stiftner fordert die Realisierung eines umgehenden Garagenausbauprogramms für Wien.

Um zu beweisen, dass es der rot-grünen Stadtregierung wie behauptet nicht um reine Abzocke, sondern um eine ökologische Maßnahme geht, könnten Hybrid- und Elektrofahrzeuge von der Parkometerabgabe befreit werden. "Weiterhin einfach Bürgernepp als nachhaltigen Beitrag für die Optimierung der Verkehrspolitik in dieser Stadt hinzustellen, ist aber eine Bankrotterklärung der derzeitigen rot-grünen Stadtregierung", betont Stiftner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002