FP-Frigo: Droht die Sperre der Notfallambulanz im AKH?

Weiterhin kein Geld für die MedUni Wien

Wien (OTS/fpd) - Gestern fand die zweite Betriebsversammlung der Ärzte im Wiener AKH statt: Die drohende Streichung von Journaldiensten und der damit verbundenen Sperre der Notfallambulanz auf Grund eines Budgetlochs von 9 Millionen Euro im Jahr 2011 ist der Grund. Ab 2013 wird mit 30 Millionen Euro Budgetdefizit gerechnet. "Die medizinische Versorgung der Wienerinnen und Wiener ist massiv gefährdet, SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely darf hier nicht weiter tatenlos zusehen", erklärt der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien LAbg. Univ.Prof. Dr. Peter Frigo.

Für nächste Woche sind wieder Protestveranstaltungen mit prominenter Beteiligung geplant, ein Streik zeichnet sich mehr und mehr ab. Bevor dieser Fall eintritt, müssen sich alle Verantwortlichen aus Bund und Wien an einen Tisch setzen, um einen Weg aus der roten AKH-Krise zu finden, betont Frigo. "Statt in Inserate und Radwege zu investieren, ist laut OECD die Investition in Wissenschaft und Gesundheit vorranging. Geld ist genug vorhanden, muss aber richtig eingesetzt werden", sagt Frigo abschließend. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001