FPÖ: Kitzmüller: ÖVP findet keine Linie zur Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten

Im Parlament dagegen, in den Medien dafür, parallel plant die SPÖ weiteren Anschlag auf die Familien

Wien (OTS) - FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller kritisiert die Doppelzüngigkeit der ÖVP in der Frage des steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Sie verweist auf einen eigenen Antrag im Gleichbehandlungsausschuss, der auf die Erhöhung der Pauschale von 2300 Euro und eine Verlängerung bis zum Ende der Schulpflicht abzielt. "Der Antrag wurde sang- und klanglos an den Familienausschuss verwiesen. Die Abgeordnete Fürntrath-Moretti hat im Plenum dagegen argumentiert und fordert nun gegenüber den Medien genau diese Maßnahmen", kritisiert Kitzmüller. Dies entspreche genau dem Bild der ÖVP, die sich in der Öffentlichkeit als Familienpartei profilieren wolle, aber letztlich immer umfalle, wenn es darum geht, entlastende Maßnahmen zu setzen.

Parallel dazu arbeite die SPÖ an einer weiteren Demontage der Familienförderung, zumal Finanzstaatssekretär Schieder die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten gänzlich abschaffen wolle. "Die ÖVP spielt trotz öffentlicher Empörung das Spiel der Sozialdemokraten mit, wenn sie sich nicht endlich dazu durchringen kann, Maßnahmen zur Förderung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie tatsächlich und nicht nur medial zu unterstützen", so Kitzmüller.

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